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Europäische Union rüstet sich gegen Bedrohungen durch neue Virusvarianten

Die Europäische Kommission schlägt Maßnahmen vor, um den Gefahren durch neue Virusvarianten rasch und effektiv zu begegnen. Sie hat heute einen neuen Plan gegen Corona-Mutationen namens HERA Incubator präsentiert, der Wissenschaft, Industrie und öffentliche Stellen einbezieht. Mindestens 75 Millionen Euro sollen in spezielle Tests fließen, um mutierte Viren rasch zu entdecken und den Mitgliedstaaten bei der Sequenzierung zu helfen. Ziel ist es, zumindest 5 % der positiven Corona-Tests zu sequenzieren. Zudem soll die Forschung und der Datenaustausch zu neuen Varianten mit 150 Millionen Euro gefördert werden und ein Netzwerk für klinische Prüfungen zu COVID-19 eingerichtet werden.

17/02/2021

Weiters will die EU die Entwicklung von Impfstoffen gegen Virusvarianten, bzw. die Adaption bestehender Impfstoffe unterstützen. Diese sollen in der Folge einem gestrafften Zulassungsverfahren unterliegen – ähnlich wie es bei Grippeimpfstoffen der Fall ist. Darüber hinaus wird die EU weiter in die Produktion von Impfstoffen gegen COVID-19 investieren. „Der HERA Inkubator wird eng mit der Industrie zusammenarbeiten“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Unsere Priorität besteht darin sicherzustellen, dass alle Europäerinnen und Europäer so bald wie möglich Zugang zu sicheren und wirksamen COVID-19-Impfstoffen haben. Zugleich entstehen in rasantem Tempo neue Varianten des Virus, sodass wir unsere Maßnahmen noch schneller anpassen müssen. Um dem Virus einen Schritt voraus zu bleiben, rufen wir heute den HERA Incubator ins Leben.

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Factsheet

Sichere Corona-Impfstoffe für die Menschen in Europa

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