Vertretung in Österreich

60 Jahre Römische Verträge - 60 gute Gründe für die EU

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60 gute Gründe für die EU

Vor 60 Jahren, am 25. März 1957, unterzeichneten die Regierenden der sechs europäischen Gründerstaaten Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande und Luxemburg die Römischen Verträge. Sie legten damit den Grundstein für die Europäische Union, wie wir sie heute kennen. Nur zwölf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges vereinbarten die sechs Staaten eine nie dagewesene politische Integration und Zusammenarbeit. Sie waren Visionäre und mutige Politiker. Heute würden sie von manchen wahrscheinlich als abgehoben oder als Eliten denunziert werden. Doch mit ihrer Entschlossenheit haben sie das Beste aus Europa gemacht – obwohl und gerade weil in manchen Städten noch die Trümmer des letzten Krieges lagen und die Menschen an das Schlechteste in Europa erinnerten.
 
Heute - 60 Jahre später – sieht sich die EU zahlreichen neuen Herausforderungen ausgesetzt. Ob Flüchtlingskrise, Wirtschaftskrise oder wachsendes Misstrauen in die politischen Eliten: Die EU muss auf globale Entwicklungen angemessen reagieren, ohne dabei die eigene Konstitution zu vernachlässigen. In seiner Rede zur Lage der Union im September 2016 nahm Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Regierenden von heute in die Pflicht: „Es ist an den europäischen Nationen, die Gründe unserer europäischen Einheit zu verteidigen. Niemand kann das statt ihrer tun.“
 
Mit der Bratislava Roadmap haben die Staats- und Regierungschefs den Anfang gemacht, das gemeinsame europäische Projekt für die weitere Zukunft fit zu machen. Die EU-Kommission hat mit einem strategischen Weißbuch mögliche Wege zur Zukunft der EU in fünf Szenarien aufgezeigt. Welches Szenario davon eintritt, hängt von den Weichenstellungen ab, die wir gemeinsam vornehmen werden. Die Zukunft Europas ist das Kernthema auf dem informellen Gipfeltreffen der EU-Mitgliedsstaaten in Rom anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Römischen Verträge.
 
Europa steht für Frieden, Wohlstand und Solidarität. Das 60-jährige Jubiläum ist ein Anlass, sich bewusst zu machen, warum wir die EU nach wie vor brauchen. Wir haben zum 60. Geburtstag der EU „60 gute Gründe für die EU“ zusammengestellt. Sie zeigen ganz konkret auf, was wir in Europa erreicht haben und warum die EU auch in Zukunft noch wichtig ist. Europa kann seine Probleme nur gemeinsam lösen.
 

Jörg Wojahn
Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich

 

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60 Gründe für die EU

Teil 1: Worauf Europa stolz sein kannT

1. Die EU garantiert seit 70 Jahren Frieden

2. Wir sind Europa: Wir haben einen Europatag, eine Europaflagge und die Ode an die Freude

3. Nur gemeinsam kann sich Europa in der globalisierten Welt behaupten

4. Wir streiten und finden zusammen – das ist wie in einer großen Familie

5. Europäische Werte sind in unseren Genen: Die EU inspiriert andere in der Welt

6. Die EU ist ein Europa zum Mitmachen

7. Europa ist die beliebteste Urlaubsregion der Welt


Teil 2: Die EU stärkt die Wirtschaft und sorgt für Wohlstand

8. Europa ist nicht der Wilde Westen, sondern eine soziale Marktwirtschaft

9. Die EU fördert Wohlstand, Wachstum und Beschäftigung

10. Die EU fördert Österreichs Regionen

11. Die EU sorgt für fairen Handel mit anderen Teilen der Welt

12. Der Euro ist eine stabile Währung und bietet viele Vorteile

13. Europa steht seinen Landwirten bei


Teil 3: Die EU sorgt für Wettbewerb und kontrolliert Konzerne

14. Von Bildschirmen bis hin zu Lastwagen: Die EU geht gegen Kartelle vor

15. Europa kämpft für Steuergerechtigkeit

16. Die EU überwacht die Banken


Teil 4: Die Europäische Union schützt die Konsumenten

17. Die EU sichert die Rechte von Passagieren auf Reisen – im Flugzeug und bei der Bahn

18. Die EU senkt die Zahl der Verkehrstoten

19. Die EU verhilft Konsumenten zu ihrem Recht – etwa bei Haustürgeschäften

20. Europa macht den Internet-Einkauf sicherer

21. Die EU garantiert die Rechte des Käufers, wenn das Produkt Mängel hat

22. Europa schützt die Ersparnisse seiner Bürger


Teil 5: Die EU macht das Leben preiswerter

23. Der gemeinsame Binnenmarkt lässt die Preise sinken

24. Europa macht das Telefonieren billiger

25. Die EU verleiht Flügel: Flugtickets werden immer günstiger

26. Die EU senkt die Bankgebühren und die Kosten für den Kreditkarteneinsatz


Teil 6: Die EU setzt sich für gesunde Nahrung und eine saubere Umwelt ein

27. Die EU achtet auf gesundes Essen

28. Die EU schützt uns vor Lebensmittelpiraten und bewahrt regionale Köstlichkeiten

29. Die EU sorgt für sauberes Wasser – egal ob zum Baden oder zum Trinken

30. Die EU schafft saubere Luft und ist Weltführer beim Klimaschutz

31. Die EU schützt die Natur in Österreich

32. Die EU achtet darauf, dass Elektroschrott recycelt wird


Teil 7: Die EU erleichtert das Reisen und Arbeiten in Europa

33. Die EU macht es möglich, in jedem EU-Staat zu leben und zu arbeiten

34. Europa sorgt auch im Urlaub oder auf Geschäftsreise für Krankenversicherungsschutz

35. Wenn Sie einen Unfall haben, rufen Sie 112 an – in ganz Europa

36. Die EU macht Autofahrer grenzenlos mobil

37. Die EU macht grenzenloses Reisen möglich: der Schengen-Raum


Teil 8: Die EU fördert Bildung, Forschung und Kultur

38. Die EU schickt junge Leute zum Studium ins Ausland

39. Die EU bietet einen neuen Freiwilligendienst: das Europäische Solidaritätskorps

40. Die EU bringt junge Menschen in Arbeit

41. Österreichs Forscher bekommen Milliarden aus dem EU-Programm „Horizont 2020“

42. Die EU schafft eine europäische Wissenschafts-Cloud

43. Die EU vernetzt Europa – kostenloses WLAN in Dörfern und Städten

44. Die EU fördert ein Europa der Kultur

45. Die EU bewahrt die kulturelle Vielfalt und zeichnet Kulturhauptstädte aus


Teil 9: Die EU schafft innere Sicherheit

46. Die EU bekämpft den Terrorismus

47. Die EU geht gegen das organisierte Verbrechen vor

48. Die EU schützt Frauen und Kinder vor Menschenhandel und Missbrauch


Teil 10: Europa engagiert sich in der Welt

49. Europa leistet die meiste Entwicklungshilfe in der Welt

50. Europa hilft in der Syrienkrise

51. Die EU unterstützt ihre Nachbarn

52. Europa ist weltweit der größte Geber von humanitärer Hilfe


Teil 11: Europa hilft in der weltweiten Flüchtlingskrise

53. Europa rettet Menschenleben

54. Europa schützt seine Grenzen

55. Europa kämpft gegen Schlepper

56. Europa bekämpft die Ursachen der Migration

57. Die EU setzt sich für einheitliche Asylstandards in Europa ein


Teil 12: Die EU baut Bürokratie ab

58. Groß in großen Fragen, aber klein in kleinen Fragen: Die EU baut ihre Bürokratie ab

59. Die EU ist gar kein Verwaltungsmoloch – Europa kostet uns weniger als gedacht

60. Die EU rechnet sich – auch für Österreich

eil 1: Worauf Europa stolz sein kann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Date: 
25/03/2017 - 00:00 bis 31/12/2017 - 00:00

Informationsaktivitäten und Veranstaltungen in Österreich

Aus Anlass des Jubiläums der Unterzeichnung der Römischen Verträge bietet die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich eine Vielzahl von Informationsaktivitäten und Veranstaltungen an.

Im Folgenden finden Sie hierzu die Termine für das gesamte Jahr 2017.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf der Webseite 60 Jahre Römische Verträge und in einem Kurzvideo zu den Errungenschaften der EU. 

Schauen Sie sich auch unseren EU60 Trailer an!

 

Veranstaltungen

Mehr oder weniger Europa? Das Dilemma zwischen globalen Herausforderungen und nationalem Gestaltungswunsch.

Datum: 27/02/2017

Zeit: 19:00

Ort: Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

 

LIVESTREAM: EU-Bürgerdialog: Bundespräsident Alexander Van der Bellen diskutiert mit Schülerinnen und Schülern die Zukunft Europas

Datum: 24/03/2017

Zeit: 11 Uhr

Ort: Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

 

60 Jahre Europa - wie geht es weiter? Das Bürgerforum Europa im Gespräch mit Bundeskanzler Christian Kern

Gesprächspartner: Othmar Karas (Bürgerforum Europa), Evelyn Regner (Mitglied des Europäischen Parlaments), Stephanie Pack (Journalistin), Anneliese Rohrer (Journalistin), Johannes Voggenhuber (Bürgerforum Europa)

Datum: 27/03/2017

Zeit: 18.00 Uhr

Anmeldung erbeten an: office@buergerforum-europa.eu

Ort: Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien

 

Happy Birthday, EU! 60 Jahre und noch immer nicht erwachsen?

Podiumsdiskussion mit Franz Fischler, ehem. Mitglied der Europäischen Kommission, Eva Nowotny, ehem. Österreichische Botschafterin, Sascha Ernszt, ÖGB Bundesjugendvorsitzender und Isabell Hoffmann, Bertelsmann Stiftung Projekt Zukunft Europas

Moderation: Christian Cummins, FM4

Datum: 26/04/2017

Zeit: 18:00

Anmeldung erbeten an: comm-rep-vie-veranstaltung@ec.europa.eu

Ort: Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien


Schreibwettbewerb

Informationen hierzu folgen demnächst