Poljoprivreda i ruralni razvoj

Olivenöl

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Die Europäische Union ist der führende Erzeuger, Verbraucher und Exporteur von Olivenöl. Weltweit entfielen in den letzten fünf Wirtschaftsjahren (2012/13–2016/17) 67 % der Produktion, 55 % des Verbrauchs und 67 % der Ausfuhren von Olivenöl auf die EU.


08.12.2016: Bewertung der Auswirkungen der Verordnung (EU) 2016/580 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Einführung dringender autonomer Handelsmaßnahmen für die Tunesische Republik.

Neues internationales Übereinkommen zu Olivenöl und Tafeloliven (in Kraft getreten am 1. Januar 2017)

Grundlegende Texte des Internationalen Olivenrates

Ein „Aktionsplan“ für den Olivenölsektor


Auf der Tagung des Rates „Landwirtschaft“ am 18. Juni 2012 stellte Kommissar Dacian Cioloş einen Aktionsplan für den Olivenölsektor vor.

Dabei geht es um Folgendes:


  • Qualität und Kontrolle

  • Umstrukturierung des Sektors

  • Strukturierung der Erzeugungskette

  • Absatzförderung

  • Internationaler Olivenrat (IOR)

  • Wettbewerb mit Drittländern

Die Stärken des europäischen Olivenölsektors liegen in Qualität und positivem Image. Deshalb haben die künftigen Maßnahmen vor allem Folgendes zum Ziel:


  • Qualität und Qualitätskontrolle, d. h. Maßnahmen zur Imagepflege des europäischen Olivenöls sowie besserer Schutz und mehr Informationen für Verbraucher

  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Sektors durch Nutzung aller Möglichkeiten der GAP-Reform und Mobilisierung aller Interessenträger

> > Aktionsplan lesen

 

Seit jeher wird Olivenöl in den Mittelmeerländern als gesundes Nahrungsmittel verwendet, und heute ist es in Europa und der ganzen Welt aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe und seines guten Geschmacks beliebt.

Die Nachfrage steigt sowohl in der EU als auch in Drittländern stetig, eine angesichts der Bedeutung des Olivenöls für viele Regionen erfreuliche Entwicklung, zu der auch die u. a. von der Europäischen Union finanzierten Informations- und Verkaufsförderungskampagnen beitragen.

Das wichtigste Ziel der Olivenölpolitik der EU ist es, die Position auf den Weltmärkten durch Förderung eines hochwertigen Erzeugnisses zu konsolidieren und zu halten, was den Olivenbauern, den Verarbeitungsbetrieben, den Händlern und letztlich auch den Verbrauchern zugutekommt.

Seit 2008 sind die Olivenölregelungen in die gemeinsame Organisation der Agrarmärkte (GMO) integriert.

 

Detaillierte Informationen über den Olivenölsektor der EU

>> Wirtschaftliche Analyse des Olivenölsektors der EU

> > Perspektiven für den Olivenölsektor in Spanien, Italien und Griechenland – 2012-2020

> > EU-Olivenölfarmberichte – 2000-2010

 

Internationaler Olivenrat (IOR)

Der Internationale Olivenrat ist eine zwischenstaatliche Organisation.

Auf die Mitglieder des Olivenrats entfallen fast 95 % der weltweiten Olivenölerzeugung. Neben fast allen Mittelmeerländern beteiligen sich Argentinien, Irak und Iran an dem Übereinkommen.

Dabei handelt es sich um eines der im Rahmen der UNCTAD geschlossenen internationalen Rohstoffübereinkommen. Diese betreffen u. a. Zucker, Getreide, Olivenöl, Kaffee, Kakao, Tropenhölzer, Kautschuk, Jute, Kupfer, Blei und Zink.

Der Olivenrat befasst sich derzeit mit folgenden Themen:

  • internationale technische Zusammenarbeit (Forschung, Ausbildung, technische Hilfe, allgemeine Kooperation)
  • internationale Handelsnormen (Standardisierung, Harmonisierung von nationaler und internationaler Gesetzgebung, Etikettierung und geografische Angaben)
  • Verkaufsförderung von Olivenerzeugnissen (IOR-Werbekampagnen)

>> Mehr zum IOR

 

Technische Informationen

> > Preise und Bilanz