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Europäischer Freiwilligendienst

Worum geht es?

Wirklich etwas bewegen und Erfahrungen fürs Leben sammeln – Erasmus+ bietet jungen Menschen Gelegenheit, dies im Europäischen Freiwilligendienst (EFD) zu verwirklichen.

Im Europäischen Freiwilligendienst können junge Menschen ihr persönliches Engagement in einer unbezahlten Vollzeittätigkeit in einem Land in oder außerhalb der EU unter Beweis stellen.

Solidarität, besseres Verständnis füreinander und Toleranz unter jungen Menschen sind Werte, die der EFD zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der EU und zur Förderung einer aktiven Bürgerschaft junger Menschen weiterentwickeln möchte. Die dabei gewonnene Lernerfahrung wird formal durch einen Jugendpass anerkannt. Die Teilnahme an den Maßnahmen ist für Freiwillige kostenlos, sie müssen gegebenenfalls lediglich einen Teil der Reisekosten tragen. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Versicherung werden übernommen, und für die Dauer des Projekts wird ein Taschengeld gezahlt.

Bei EFD-Aufenthalten von mehr als zwei Monaten erhalten Freiwillige zusätzliche Unterstützung beim Lernen der für die Freiwilligentätigkeit benötigten Sprache und beim Überprüfen ihrer Lernfortschritte.

Welche Maßnahmen werden unterstützt?

Ein erfolgreiches EFD-Projekt erfordert die enge Zusammenarbeit zwischen mindestens drei Akteuren:

  • einer entsendenden Einrichtung,
  • einer aufnehmenden Einrichtung und
  • eines Freiwilligen.

Eine der beteiligten Einrichtungen beantragt als koordinierende Stelle im Namen der Partnerschaft Fördergelder bei der EU.  Aufgaben der Partnereinrichtungen:

  • Ermittlung möglicher Freiwilligentätigkeiten
  • Entwicklung von Projekten zugunsten der lokalen Gemeinschaft
  • Einstellung, Vorbereitung, Unterbringung und Begleitung der Freiwilligen

Die Werte und Qualitätsstandards des EFD sind in der EFD-Chartapdf(248 kB) Übersetzung für diesen Link wählen  niedergelegt. Um diese zu schützen und aufrechtzuerhalten, müssen Einrichtungen, die an der Entsendung oder Aufnahme von Freiwilligen interessiert sind oder ein EFD-Projekt koordinieren möchten, erst akkreditiert werden. Dazu müssen sie zunächst einen Antrag auf Akkreditierung stellen (dabei handelt es sich nicht um einen Finanzierungsantrag). Sobald ihr Antrag angenommen ist, können sie sich für eine Teilnahme an EFD-Projekten bewerben. Im Falle eines Verstoßes gegen die Charta kann die Akkreditierung sofort zurückgezogen werden. Akkreditierte Einrichtungen sind in der EFD-Datenbank erfasst.

Wer kann teilnehmen?
  • Teilnehmen können junge Menschen zwischen 17 und 30 Jahren, die für einen Zeitraum von zwei Wochen bis zu zwölf Monaten im Ausland als EFD-Freiwillige arbeiten möchten. Erste Anlaufstelle ist das Europäische Jugendportal mit nützlichen Informationen, Stellenausschreibungen für Freiwillige und der EFD-Datenbank mit Angaben zu den teilnehmenden Einrichtungen.
  • Interessierte Organisationen können sich im Erasmus+-Programmleitfaden über Kriterien und Voraussetzungen für eine Teilnahme informieren. Die Akkreditierungs- und Finanzierungsanträge sind in den meisten Fällen an die nationalen Erasmus+-Agenturen in den jeweiligen Programmländern zu richten. Sie sind eine wichtige Informationsquelle für alle am Programm teilnehmenden Akteure und bieten ihnen darüber hinaus Rat und Unterstützung.
 

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