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Europäischer Freiwilligendienst

Worum geht es?

Wirklich etwas bewegen – Erasmus+ bietet jungen Menschen Gelegenheit, dies im Europäischen Freiwilligendienst (EFD) zu verwirklichen.

Im Europäischen Freiwilligendienst können junge Menschen ihr persönliches Engagement in einer Vollzeittätigkeit in einem Land in oder außerhalb der EU unter Beweis stellen.

Solidarität, besseres Verständnis füreinander und Toleranz unter jungen Menschen sind Werte, die der EFD zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und zur Förderung einer aktiven Bürgerschaft weiterentwickeln möchte. Die dabei gewonnene Lernerfahrung wird formal durch einen Jugendpass anerkannt. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Versicherung werden übernommen, und die Freiwilligen erhalten für die Dauer des Projekts einen Zuschuss (in einigen Fällen müssen sie einen Teil der Reisekosten tragen).

Bei EFD-Tätigkeiten im Ausland von mehr als zwei Monaten können Freiwillige zusätzliche Unterstützung beim Lernen der für die Freiwilligentätigkeit benötigten Sprache und beim Überprüfen ihrer Lernfortschritte erhalten.

Welche Maßnahmen werden unterstützt?

Ein erfolgreiches EFD-Projekt erfordert die enge Zusammenarbeit zwischen mindestens drei Akteuren:

  • der entsendenden Einrichtung,
  • der aufnehmenden Einrichtung und
  • der/des Freiwilligen.

Eine der beteiligten Einrichtungen beantragt als Koordinator im Namen der Partnerschaft Fördergelder bei der EU.  Aufgaben der Partnereinrichtungen:

  • Ermittlung möglicher Freiwilligentätigkeiten
  • Entwicklung von Projekten zugunsten der lokalen Gemeinschaft
  • Einstellung, Vorbereitung, Unterbringung und Begleitung der Freiwilligen

Die Werte und Qualitätsstandards des EFD sind in der EFD-Chartapdf(294 kB) Übersetzung für diesen Link wählen  niedergelegt. Um diese aufrechtzuerhalten, müssen Einrichtungen, die an der Entsendung oder Aufnahme von Freiwilligen interessiert sind oder ein EFD-Projekt koordinieren möchten, erst akkreditiert werden. Dazu müssen sie zunächst einen Antrag auf Akkreditierung stellen (dabei handelt es sich nicht um einen Finanzierungsantrag). Sobald die Akkreditierung erteilt ist, können sie sich für eine Teilnahme an EFD-Projekten bewerben. Im Falle eines Verstoßes gegen die Charta kann die Akkreditierung sofort zurückgezogen werden. Akkreditierte Einrichtungen sind in der EFD-Datenbank erfasst.

Wer kann teilnehmen?
  • Teilnehmen können junge Menschen zwischen 17 und 30 Jahren, die für einen Zeitraum von zwei Wochen bis zu zwölf Monaten im Ausland als EFD-Freiwillige arbeiten möchten. Erste Anlaufstelle ist das Europäische Jugendportal mit Informationen, möglichen Freiwilligentätigkeiten und der EFD-Datenbank mit Angaben zu den teilnehmenden Einrichtungen.
  • Interessierte Organisationen können sich im Erasmus+-Programmleitfaden über Einzelheiten und Teilnahmebedingungen informieren. Die Akkreditierungs- und Finanzierungsanträge sind in den meisten Fällen an die nationalen Erasmus+-Agenturen in den jeweiligen teilnehmenden Ländern zu richten. Sie sind die wichtigste Informationsquelle für alle am Programm teilnehmenden Akteure und bieten ihnen darüber hinaus Rat und Unterstützung.
Sprachliche Unterstützung

EFD-Freiwilligen steht eine Online-Sprachhilfe zur Verfügung – in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch und Spanisch, den Hauptsprachen von etwa 90 % aller Erasmus+-Mobilitätsmaßnahmen. Mit dieser Online-Sprachhilfe können Freiwillige ihre Kenntnisse in der Hauptsprache der Freiwilligenmaßnahme bewerten und verbessern, oder falls bereits ausreichende Kenntnisse in dieser Sprache vorhanden sind, in der Sprache des Landes (sofern im Rahmen der Online-Sprachhilfe verfügbar).

Mehr zur Online-Sprachhilfe im Rahmen von Erasmus+

Für Teilnehmer, deren Hauptmobilitätssprache noch nicht zur Verfügung steht, gibt es spezielle Zuschüsse für sprachliche Unterstützung.

Nachstehend finden Sie eine Checkliste mit wichtigen Informationen und Ressourcen im Zusammenhang mit der Beantragung und der Durchführung von EFD-Maßnahmen.

 

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