Welche Rolle spielt die EU?

Die EU will junge Menschen stärker in die Zusammenarbeit mit Regionen außerhalb Europas einbeziehen und ihr Interesse an weltpolitischen Themen wie Klimaschutz, Verwirklichung der UN-Millenniumsentwicklungsziele oder Schutz der Menschenrechte wecken.

Konkret bedeutet das:

  • Sensibilisierung junger Menschen für globale Probleme
  • Ermöglichung des Austauschs junger Menschen mit Entscheidungsträgern über weltpolitische Themen
  • Dialog junger Menschen aus der ganzen Welt zur Förderung des Verständnisses füreinander
  • Motivation junger Menschen fürökologische Freiwilligenprojekte und einen umweltfreundlichen Lebensstil (Recycling, Energiesparen, Nutzung von Hybridfahrzeugen usw.)
  • Förderung von Unternehmertum, Beschäftigung, Bildung und Freiwilligentätigkeit außerhalb Europas
  • Förderung der Zusammenarbeit und des Austauschs mit Jugendarbeiterinnen und -arbeitern auf unterschiedlichen Kontinenten
  • Ermutigung junger Menschen zu einer Freiwilligentätigkeit in Entwicklungsländern oder einer Tätigkeit im Entwicklungsbereich im eigenen Land
Wie wird dies erreicht?

Die Kommission verfolgt diese Ziele durch:

  • Erasmus+: Projekte zur Unterstützung der internationalen Mobilität von jungen Menschen sowie von Jugendarbeiterinnen und -arbeitern und zur Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit von Jugendorganisationen. Die Projekte fördern die aktive Bürgerschaft junger Menschen und erhöhen ihre Beschäftigungsfähigkeit durch nicht formale Bildung und Lernmethoden, tragen zur Qualität und Anerkennung der Jugendarbeit bei und stärken die Kapazitäten von Jugendorganisationen und anderen Akteuren;
  • verstärkte Zusammenarbeit mit Partnerländern in unmittelbarer Nachbarschaft zur EU, z. B.: Jugendfenster der Östlichen Partnerschaft – Förderung der Zusammenarbeit mit Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Georgien, Moldawien und der Ukraine; Jugendfenster der westlichen Balkanländer – Förderung der Zusammenarbeit mit Albanien, Bosnien und Herzegowina, dem Kosovo, Montenegro und Serbien;
  • die Jugendpartnerschaft EU-Europarat– jährliche Symposien mit jugendpolitischen Entscheidungsträgern, Jugendforschenden, Jugendarbeiterinnen und -arbeitern sowie jungen Menschen in Südosteuropa, Osteuropa und dem Kaukasus sowie im südlichen Mittelmeerraum;
  • bilaterale Veranstaltungen zwischen der EU und Nicht-EU-Ländern zur Förderung des interkulturellen Dialogs zwischen jungen Menschen sowie des Verständnisses füreinander.

Der 2012 eingeleitete hochrangige zivilgesellschaftliche Dialog (HPPD) zwischen der EU und China trägt erste Früchte: Es wurden mehrere Partnerschaftsprojekte mit Jugendorganisationen ins Leben gerufen, die sich mit Fragen von allgemeinem Interesse wie Beschäftigungsfähigkeit und unternehmerische Tätigkeit junger Menschen, Beteiligung junger Menschen an der Gesellschaft und Freiwilligentätigkeit beschäftigen. Darüber hinaus fanden in Europa und China thematische Veranstaltungen zur Weiterentwicklung der Jugendarbeit und zum Unternehmertum junger Menschen statt. Beim zweiten Treffen des HPPD im Jahr 2014 wurde die Fortführung dieser Aktivitäten in den nächsten Jahren befürwortet. 

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