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Strukturierter Dialog

Strukturierter Dialog

Worum geht es?

Der strukturierte Dialog mit jungen Menschen dient als Plattform für den ständigen Gedankenaustausch über die Prioritäten und die Durchführung der jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa und das diesbezügliche Vorgehen.

Regelmäßige Konsultationen der jungen Menschen und der Jugendorganisationen auf allen Ebenen in den EU-Ländern sind ebenso Teil des strukturierten Dialogs wie ein Meinungsaustausch zwischen Jugendvertretern und politischen Entscheidungsträgern auf den EU-Jugendkonferenzen. Letztere werden von den Ländern ausgerichtet, die gerade den EU-Ratsvorsitz innehaben. Eine weitere Komponente des Dialogs ist der Erfahrungsaustausch während der europäischen Woche der Jugend.

Welche Ziele werden verfolgt?

Der strukturierte Dialog gliedert sich in Arbeitszyklen von 18 Monaten, für die der Rat der für Jugend zuständigen Minister jeweils eine allgemeine thematische Priorität festlegt. Die thematische Priorität des Dreiervorsitzes Italien, Lettland und Luxemburg für Juli 2014 bis Dezember 2015 ist die Befähigung der Jugend.

Dabei geht es um den Zugang junger Menschen zu Rechten und den hohen Stellenwert politischer Teilhabe junger Menschen.

Der strukturierte Dialog wird auf den EU-Jugendkonferenzen geführt. Diese werden von den drei Mitgliedsländern ausgerichtet, die während des jeweiligen Arbeitszyklus den EU-Ratsvorsitz innehaben. Außerdem ist der strukturierte Dialog Teil der Europäischen Jugendwoche, die die Europäische Kommission in regelmäßigen Abständen organisiert.

Wer ist beteiligt?

Der strukturierte Dialog mit jungen Menschen zur jeweils aktuellen thematischen Priorität wird sowohl auf Ebene der Mitgliedsländer als auch auf EU-Ebene geführt.Während des 18-monatigen Arbeitszyklus des strukturierten Dialogs wird in allen Mitgliedsländern eine Konsultation der jungen Menschen und der Jugendorganisationen durchgeführt

Es ist geplant, die Konsultationen in den Mitgliedsländern im aktuellen Arbeitszyklus (Juli 2014 bis Dezember 2015) erstmals teilweise über das Europäische Jugendportal vorzunehmen.

In den Mitgliedsländern wird die Beteiligung durch nationale Arbeitsgruppen sichergestellt. Dort sind unter anderem vertreten:

  • die für Jugendfragen zuständigen Ministerien,
  • nationale Jugendräte,
  • lokale und regionale Jugendräte,
  • Jugendorganisationen,
  • junge Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund und
  • Jugendforscher.
Wie ist der Ablauf?

Die Konsultation der nationalen Arbeitsgruppen stützt sich auf einen Orientierungsrahmen, den Jugendvertreter und politische Entscheidungsträger auf der von Italien ausgerichteten ersten Jugendkonferenz des 18-monatigen Arbeitszyklus gebilligt haben.

Die Ergebnisse der Konsultationen werden auf der von Lettland auszurichtenden zweiten Jugendkonferenz erörtert, auf der Jugendvertreter und politische Entscheidungsträger gemeinsame Empfehlungen zum Thema Befähigung der Jugend zur politischen Teilhabe erarbeiten.

Die Empfehlungen werden dann auf der von Luxemburg auszurichtenden dritten Konferenz von den für Jugendfragen zuständigen Ministern der 28 Mitgliedsländer erörtert und schließlich angenommen.

Die endgültigen Empfehlungen werden in eine Entschließung des Rates an die EU-Organe und die nationalen Behörden einfließen, die von den für Jugendfragen zuständigen Ministern am Ende des 18-monatigen Arbeitszyklus verabschiedet werden.

Auf EU-Ebene wird die Umsetzung des strukturierten Dialog durch einen europäischen Lenkungsausschuss gewährleistet, der für jeden 18-Monatszeitraum einberufen wird und sich zusammensetzt aus:

  • Vertretern der für Jugendfragen zuständigen Ministerien der Länder des jeweiligen Dreiervorsitzes,
  • Vertretern von deren nationalen Jugendräten,
  • Vertretern von deren nationalen Agenturen für das Programm Erasmus+,
  • Vertretern der Europäischen Kommission und
  • Vertretern des Europäischen Jugendforums. 

Das Europäische Jugendforum führt während des 18-monatigen Arbeitszyklus den Vorsitz im Lenkungsausschuss.

 

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