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Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten

Worum geht es?

Die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten im Bereich Jugendpolitik beruht auf der so genannten offenen Methode der Koordinierung (OMK). Ihr Ziel ist es, gemeinsame Anliegen zu verfolgen, bewährte Verfahren weiterzugeben und die Informationsgrundlage für die Politikgestaltung zu verbessern.

Warum ist das notwendig?

Die OMK ist eine flexible und wirksame Methode für den Austausch von Ideen und die Durchführung der Politik. Die Prioritäten und Instrumente für die Erreichung der vereinbarten Ziele sind in der EU-Jugendstrategie festgelegt, insbesondere:

  1. Ermittlung und Festlegung gemeinsamer politischer Ziele;
  2. Entwicklung gemeinsamer Instrumente für die Messung der politischen Auswirkungen;
  3. „Benchmarking“ zwischen den Mitgliedstaaten, d. h. Vergleich der Leistungen und Austausch bewährter Verfahren.
Wie läuft das ab?

Die zuständigen Minister treten zwei Mal pro Jahr zum Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ zusammen. Seine Beschlüsse werden in der Regel mit qualifizierter Mehrheit und unter Mitentscheidung des Europäischen Parlaments gefasst.

Die Vorbereitungen für den Rat liegt in den Händen des Ausschusses der Ständigen Vertreter (AStV) und der Arbeitsgruppe „Jugendfragen“ unter dem Vorsitz der EU-Präsidentschaft, wobei auch Delegierte der Mitgliedstaaten und Vertreter der Kommission mitwirken.

Bisherige Maßnahmen

Seit dem Inkrafttreten der EU-Jugendstrategie im Jahr 2010 hat sich die Dreierpräsidentschaft auf folgende Prioritäten konzentriert:

Beschäftigung (Januar 2010 bis Juni 2011)

  • Spanien – soziale Eingliederung
  • Belgien – Jugendarbeit
  • Ungarn – Beteiligung

Beteiligung (Juli 2011 bis Dezember 2012)

  • Polen – Jugend und die Welt
  • Dänemark – Kreativität und Innovation
  • Zypern – soziale Eingliederung

Soziale Eingliederung (Januar 2013 bis Juni 2014)

  • Irland – qualitätsvolle Jugendarbeit
  • Jugendliche ohne Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung
  • Griechenland – Kultur und Unternehmertum

Befähigung junger Menschen (Juli 2014 bis Dezember 2015)

  • Italien
  • Lettland
  • Luxemburg

Vom Rat verabschiedete Entschließungen und Schlussfolgerungen zur EU-Strategie

2010

Entschließung zur aktiven Eingliederung von jungen Menschen: Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut

Entschließung zur Jugendarbeit

Schlussfolgerungen des Rates über den Zugang junger Menschen zu Kultur

Schlussfolgerungen zur europäischen und internationalen politischen Agenda in Bezug auf Kinder, Jugendliche und Kinderrechte

Schlussfolgerungen zur Initiative "Jugend in Bewegung" — Ein integriertes Konzept für die Bewältigung der Herausforderungen, mit denen sich junge Menschen konfrontiert sehen

2011

Entschließung zum strukturierten Dialog mit jungen Menschen über die Jugendbeschäftigung

Entschließung über die Förderung neuer und wirksamer Formen der Beteiligung aller Jugendlichen am demokratischen Leben in Europa

Schlussfolgerungen des Rates zur östlichen Dimension der Jugendbeteiligung und der Jugendmobilität

2012

Schlussfolgerungen des Rates zur Förderung des Kreativitäts- und Innovationspotenzials junger Menschen

Schlussfolgerungen des Rates über die Teilhabe und soziale Inklusion von jungen Menschen, insbesondere jenen mit Migrationshintergrund

Entschließung zum Überblick über den strukturierten Dialog mit jungen Menschen über die Teilhabe der Jugend am demokratischen Leben in Europa

Gemeinsamer Bericht 2012 des Rates und der Kommission über die Umsetzung des erneuerten Rahmens für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa

2013

Schlussfolgerungen des Rates zum Beitrag einer qualitätsvollen Jugendarbeit zur Entwicklung, zum Wohlbefinden und zur sozialen Inklusion junger Menschen

Schlussfolgerungen des Rates zur bestmöglichen Nutzung des Potenzials der Jugendpolitik im Hinblick auf die Ziele der Strategie Europa 2020

Schlussfolgerungen des Rates zur Förderung der sozialen Inklusion junger Menschen, die weder eine Arbeit haben noch eine schulische oder berufliche Ausbildung absolvieren (NEET)pdf

2014

Entschließung über den strukturierten Dialog einschließlich der sozialen Inklusion junger Menschen

Entschließung über einen Arbeitsplan der Europäischen Union für die Jugend (2014–2015)

Schlussfolgerungen des Rates zur Förderung des Unternehmergeists junger Menschen im Hinblick auf ihre soziale Inklusion

Schlussfolgerungen des Rates zur Förderung des Zugangs junger Menschen zu ihren Rechten, um ihre Autonomie und ihre Teilhabe an der Zivilgesellschaft zu begünstigen

2015

Schlussfolgerungen des Rates zur Verstärkung der Jugendarbeit im Interesse des gesellschaftlichen Zusammenhalts

Schlussfolgerungen des Rates zur Verstärkung der bereichsübergreifenden politischen Zusammenarbeit, um die sozioökonomischen Probleme junger Menschen wirksam anzugehen

Gemeinsamer Bericht 2015 des Rates und der Kommission über die Umsetzung des erneuerten Rahmens für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa (2010-2018)

Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten zu einem Arbeitsplan der Europäischen Union für die Jugend (2016-2018)

Entschließung des Rates zur Förderung der politischen Teilhabe junger Menschen am demokra- tischen Leben in Europa

 

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