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Fahranfänger

in Industrieländern sind in der Gruppe der 15- bis 18-Jährigen Verkehrsunfälle die Haupttodesursache. Diese Gruppe junger Menschen stellt gleichzeitig die Mehrzahl der Fahranfänger.

Bedeutung des Problems

Novice driversDie Todesrate von 15 bis 24 Jahre alten Fahrern ist bis zu 2-mal höher als die von erfahreneren Fahrern. Fahranfänger gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere: Bei jedem Unfall, in dem ein junger Fahrer ums Leben kommt, verlieren statistisch gesehen weitere 1,3 Menschen ihr Leben. Ursache vieler Unfälle mit jungen Fahrern ist zu schnelles Fahren oder der Verlust der Gewalt über das Fahrzeug. Nachts ist das Unfallrisiko besonders hoch.

Das Leben junger Menschen retten

Zur Senkung des Unfallrisikos könnten für junge Fahrer niedrigere Grenzwerte für Blutalkoholkonzentrationen sowie Beschränkungen für Nachtfahrten oder für die Mitnahme Gleichaltriger eingeführt werden. Auch Technologien, wie Fahrerassistenzsysteme, Alkohol-Wegfahrsperren und Black Boxes könnten dazu beitragen, die Sicherheit unerfahrener Fahrer zu verbessern.

Projekte

Die Europäische Kommission bemüht sich, die Sicherheit von Fahranfängern zu verbessern, indem sie den Schwerpunkt des Fahrunterrichts auf die Erkennung und Vermeidung von Gefahren im Straßenverkehr legt, statt auf die Beherrschung des Fahrzeugs und die Orientierung im Verkehr. Das von der EU geförderte Projekt HERMES hat ein Ausbildungspaket für Fahrlehrer herausgegeben.

Junge Fahrschüler werden im Rahmen des Projekts Close To mit Berichten über schwere Verkehrsunfälle konfrontiert. Forschungsergebnisse belegen, dass diese Auseinandersetzung dazu beiträgt, junge Menschen weniger anfällig für riskantes und rücksichtsloses Fahren zu machen.