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Ältere Fahrer

Bei zunehmender Alterung der Bevölkerung wird auch der Prozentsatz älterer Fahrer zunehmen. Für ältere Fahrer gibt es zwar keine besonderen Verkehrsregeln, aber ältere Fahrer sind aufgrund ihrer eingeschränkten körperlichen Fähigkeiten gehalten, besonders vorsichtig zu fahren.

Physische Gefährdung

Elderly driversÄltere Fahrer gefährden eher sich selbst als andere. Unter Fahrern, die älter als 75 Jahre sind, ist die Zahl der Verkehrstoten fünfmal höher als der Durchschnittswert für alle Fahrer. Ihre Verletzungsrate ist doppelt so hoch.

Die höhere Gefährdung steht im direkten Zusammenhang mit den eingeschränkten körperlichen Fähigkeiten (d. h. dem schlechteren Seh- und Hörvermögen, der längeren Reaktionszeit) und der geringeren täglichen Fahrpraxis älterer Fahrer.

Größere Erfahrung

Ältere Fahrer kompensieren ihre körperlichen Beeinträchtigungen durch ihre Fahrerfahrung. Zu weniger verkehrsreichen Zeiten oder am Tage zu fahren, senkt ebenfalls das Unfallrisiko.

Sicherheitsmaßnahmen

Die Schwere der Verletzungen lässt sich durch Sicherheitsmaßnahmen in den Fahrzeugen, wie Airbags, mindern. Auch Weiterbildungsmaßnahmen und Fahrerassistenzsysteme, die den Fahrer bei zu geringem Abstand zu anderen Fahrzeugen warnen, können ältere Fahrer dabei unterstützen, Entfernungen richtig einzuschätzen, einzuparken und auf Straßen mit mehreren Spuren sicher zu fahren.

In diesem Zusammenhang analysiert das Projekt ADVISORS die mögliche Auswirkung von Fahrerassistenzsystemen auf das Fahrverhalten und die Sicherheit im Straßenverkehr. Zudem wurden Verfahren zur Beurteilung der Systeme entworfen und Prioritäten für die weitere Entwicklung festgelegt.