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Weitwinkelspiegel

Weitwinkelspiegel geben Fahrern eine bessere Sicht auf Geschehnisse neben ihrem Fahrzeug. Mit herkömmlichen Spiegeln können sie vor allem beim Abbiegen Fußgänger, Radfahrer und Autos direkt neben ihnen nicht immer wahrnehmen.

Blind spot mirrorsTote Winkel sind Bereiche um ein Fahrzeug, die der Fahrer nicht sehen kann, wenn er durch die Fenster oder in herkömmliche Spiegel schaut. Tote Winkel sind eine wesentliche Ursache vieler schwerer Unfälle, an denen Lkw beteiligt sind: Die Fahrer haben, vor allem beim Abbiegen nach rechts (bzw. nach links in Großbritannien, Irland, Malta oder Zypern), keine Sicht auf Motorräder, Fahrräder oder Fußgänger.

Um die Unfallzahlen zu senken, schreibt das EU-Recht vor, dass Lkw mit Weitwinkelspiegeln ausgerüstet werden müssen, um den Fahrern ein breiteres Sichtfeld zu geben.

Für neue Lkw in der EU sind Weitwinkelspiegel seit 2007 Pflicht; ältere Lkw mussten seit 2009 damit ausgerüstet sein. Die EU-Richtlinien gelten allerdings nicht unmittelbar, sondern sie verpflichten die einzelnen Staaten, die Spiegel gesetzlich vorzuschreiben.

Weitwinkelspiegel haben bereits dazu beigetragen, die Zahl der Unfälle zu senken, bei denen Motorradfahrer, Fahrradfahrer oder Fußgänger von Lastkraftwagen angefahren werden.

Studien und Berichte

2012 führte die Kommission eine Studie über die Wirkung der Nachrüstung alter Lkw mit Weitwinkelspiegeln durch und berichtete darüber dem Europäischen Parlament und dem Rat:

Studie über die Umsetzung der Nachrüstrichtlinie: Weitwinkelspiegel (2012)pdf

Bericht über die Umsetzung der Richtlinie 2007/38: Nachrüstung mit Weitwinkelspiegeln (2012)pdf Übersetzung für diesen Link wählen 

Bereits 2004 hatte eine Studie die Wirkungen einer Nachrüstung mit Weitwinkelspiegeln prognostiziert.

Folgenabschätzung für die Nachrüstrichtlinie 2007 (2004)pdf