Navigationsleiste

Weitere Extras

  • Druckversion 
  • Text verkleinern 
  • Text vergrößern 

Infrastruktur

Die Straßenverwaltung erfolgt auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Die EU fördert allerdings den Bau besserer Straßen über den Kohäsionsfonds, den Europäischen Regionalfonds, die Europäische Investitionsbank und die Transeuropäischen Netze (TEN).

Transeuropäische Netze

Die meisten Straßennetze in der EU wurden unter nationalen Gesichtspunkten entwickelt. Die TEN haben das Ziel, ein Verkehrsnetz zu errichten, das den Güter- und Personenverkehr zwischen den EU-Mitgliedstaaten erleichtert. Das transeuropäische Verkehrsnetz soll bis zum Jahr 2020 insgesamt ein 90.000 km langes Netz an Autobahnen und hochwertigen Schnellstraßen umfassen. Die EU wird an dem Sicherheitsmanagement der zum transeuropäischen Verkehrsnetz gehörenden Straßen durch Sicherheitsüberprüfungen in der Entwicklungsphase und durch regelmäßige Sicherheitsinspektionen des Straßennetzes mitwirken.

Im Rahmen des Projekts RIPCORD-ISERESTpdf(54 kB) wurden unterschiedliche Möglichkeiten untersucht, Sicherheitsinspektionen der Straßen durch Techniker vornehmen zu lassen. Das Ergebnis dieser Untersuchungen sind Empfehlungen für bewährte Verfahren zur Durchführung von Sicherheitsinspektionen der Straßen, die in Form einer Broschüre herausgegeben wurden.

Die Europäische Kommission hat ein Curriculum für die EU-weit einheitliche Ausbildung von Straßensicherheitsprüfern durch das Projekt EURO-AUDITSpdf(47 kB) entwickelt. Diese Ausbildung wurde aufgrund neuer EU-Rechtsvorschriften nötig, die eine Prüfung aller Straßennetze in allen EU-Mitgliedstaaten verlangen, auch dort, wo bisher keine Straßenprüfungen üblich waren.

Tunnelbau

Unfälle in Tunneln können schwere Folgen haben. Viele von ihnen sind alt und nicht für ein hohes Verkehrsaufkommen ausgelegt. EU-Rechtsvorschriften geben Sicherheitsmindeststandards für Tunnel vor, wozu auch Maßnahmen gehören, die verhindern, dass Tunnel bei einem Unfall zu einer tödlichen Falle werden. Bis zum Jahr 2019 werden die Fernstraßentunnel auf einer Strecke von über 1300 km so ausgebaut sein, dass sie den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen.

Im Rahmen des Projekts SAFE-Tpdf(50 kB) wurden bewährte Verfahren zur Vermeidung von Störfällen bei Tunnelunfällen vorgeschlagen.

Mehr zu diesem Thema

Nützliche Webseiten

 

Rechtsvorschriften