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Wir alle können viel dazu beitragen, unsere Straßen sicherer zu machen. Würde jeder der Gurtpflicht nachkommen, die zulässige Höchstgeschwindigkeit einhalten und nicht unter Alkoholeinfluss fahren, könnten jährlich schätzungsweise mehr als 12.000 Menschenleben auf Europas Straßen gerettet werden. Dies wäre für unsere Gesellschaft ein unschätzbarer Gewinn.
Um die Sicherheit des Fahrers, der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, ist es unerlässlich, dass sich der Fahrer stets auf den Verkehr konzentriert.
Neben dem üblichen Unterricht zum Erwerb eines Führerscheins wird für bestimmte Fahrer eine zusätzliche Unterweisung verlangt. Berufskraftfahrer müssen beispielsweise eine besondere Ausbildung durchlaufen, um ihren Beruf in der EU ausüben zu dürfen. Ferner werden viele notorische Verkehrssünder aufgefordert, an Rehabilitationsprogrammen zur Verbesserung ihres Verhaltens im Straßenverkehr teilzunehmen.
Verkehrsregeln müssen durchgesetzt werden, nicht nur, indem Verstöße geahndet werden, sondern auch, indem Verkehrssünder abgeschreckt und zu verantwortungsbewusstem Fahren angehalten werden.
Geschwindigkeitsüberschreitung ist eines der größten Probleme für die Straßenverkehrssicherheit und ein Hauptfaktor bei 30 % aller tödlichen Verkehrsunfälle. Geschwindigkeitsüberschreitung erhöht die Unfallgefahr zudem erheblich.
In Europa ist die Erteilung des Führerscheins an bestimmte Mindeststandards bezüglich der körperlichen und geistigen Tauglichkeit gebunden, wobei die Regeln jedoch von Land zu Land abweichen. Dies wird sich im Jahr 2013 ändern. In diesem Jahr tritt die Vereinheitlichung des Fahrerlaubnisrechts in Europa in Kraft.
Ermüdung und Geschwindigkeitsüberschreitung sind häufig die Ursache von Unfällen, in die Fahrer von Lastkraftwagen, Bussen und Firmenwagen verwickelt sind. Arbeitsbezogene Verkehrsunfälle sind in den Industrieländern die Hauptursache für Todesfälle am Arbeitsplatz.
Sicherheitsgurte sind das einfachste und kostengünstigste Mittel, um bei einem Unfall Verletzungen zu vermeiden. Sie setzen keine besondere Technik voraus und sind in allen Kraftfahrzeugen vorhanden. Seit 2006 ist das Anlegen des Sicherheitsgurts in allen Kraftfahrzeugen Pflicht.