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Führerschein

Ein Führerschein für die ganze EU

Die EU hat ein einheitliches Führerscheinmodell und Mindestanforderungen für den Führerscheinerwerb eingeführt. Damit sollen unsichere Verkehrsteilnehmer von Europas Straßen ferngehalten werden – ganz gleich, wo sie ihre Führerscheinprüfung abgelegt haben.

Ihre Fahrerlaubnis bleibt von der neuen Regelung unberührt: Sie dürfen die gleichen Fahrzeuge lenken wie bisher.

EU-weite Standardanforderungen

Alle seit dem 19. Januar 2013 in der EU ausgestellten Führerscheine sehen gleich aus und bestehen aus einer Plastikkarte im Scheckkartenformat.

Schutz und Sicherheit

Die Gültigkeitsdauer für Führerscheindokumente wurde vereinheitlicht und beträgt für Krafträder und Pkw zwischen 10 bis 15 Jahre. Dies ermöglicht den Behörden, die Führerscheindokumente regelmäßig mit neuen Sicherheitsmerkmalen zu versehen und somit Fälschungen oder Manipulationen zu erschweren. Für Fahrer, die den Anforderungen nicht genügen oder denen der Führerschein entzogen wurde, wird es so schwieriger, die Behörden im eigenen Land oder in anderen EU-Ländern zu täuschen.

Zum Schutz besonders gefährdeter Verkehrsteilnehmer sieht der neue europäische Führerschein einen stufenweisen Zugang zum Lenken von Motorrädern und anderen zweirädrigen Kraftfahrzeugen vor. „Stufenweiser Zugang“ bedeutet, dass Fahrer zunächst mit einem schwächer motorisierten Motorrad Erfahrung sammeln müssen, bevor sie auf ein stärker motorisiertes Modell umsteigen können. Für Mopeds wurde die neue Klasse AM eingeführt.

Ärztliche Untersuchungen

Die EU hat außerdem die Häufigkeit ärztlicher Untersuchungen für Lkw- und Busfahrer harmonisiert; diese sind jetzt bei jeder Erneuerung des Führerscheins vorgeschrieben.

Europäische Rechtsvorschriften zum Führerscheinpdf

Führerscheine in der EU – Ersatz, Erneuerung, häufig gestellte Fragen