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Kommission stellt Maßnahmen zur Halbierung der Zahl der Verkehrstoten bis 2020 vor

  • Brüssel, 20. Juli 2010 

 

 Die Europäische Kommission hat heute ehrgeizige Pläne angenommen, um die Zahl der Verkehrstoten auf Europas Straßen in den kommenden zehn Jahren um die Hälfte zu verringern. Die heute im Rahmen der Leitlinien 2011-2020 für die Politik im Bereich der Straßenverkehrssicherheit vorgeschlagenen Initiativen reichen von höheren Standards für die Fahrzeugsicherheit über eine bessere Schulung der Verkehrsteilnehmer bis zur verstärkten Durchsetzung der Straßenverkehrsvorschriften. Die Kommission wird bei der Durchführung dieses Programms eng mit den Mitgliedstaaten zusammenarbeiten.

Europäer fordern in Umfrage mehr Maßnahmen für die Straßenverkehrssicherheit

Die Europäer rufen die Mitgliedstaaten dazu auf, ihre Anstrengungen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu intensivieren. Dies ist das Ergebnis einer heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Erhebung. Neun von zehn Europäern (94 %) sind der Ansicht, dass Trunkenheit am Steuer das größte Problem für die Sicherheit im Straßenverkehr ist, während acht von zehn (78 %) überhöhte Geschwindigkeiten als wesentliches Sicherheitsproblem betrachten. Die Mehrzahl der Befragten (52 %) sagte, erste oder zweite Priorität der Mitgliedstaaten sollte die Verbesserung der Straßenverkehrsinfrastruktur sein, während 42 % die bessere Durchsetzung der Straßenverkehrsordnung und 36 % die Gleichbehandlung inländischer und ausländischer Verkehrssünder am wichtigsten fanden. Die Eurobarometer-Erhebung wurde von der Kommission im Rahmen ihrer aktuellen Kampagne zur Senkung der tödlichen Straßenverkehrsunfälle in der gesamten EU in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse werden heute zusammen mit neuen Plänen für mehr Sicherheit im europäischen Straßenverkehr veröffentlicht.

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