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    Profil zapsaného subjektu

MetaForum Innovation für mehr Gesundheit

Identifikační číslo v rejstříku: 50189292964-58
Datum registrace: 07/01/2010 15:27:23

Informace o tomto subjektu byly naposledy změněny dne: 06/01/2015 09:18:55
Datum poslední roční aktualizace je: 06/01/2015 09:18:55

Tato položka má formát podle předchozího rejstříku. Bude přizpůsobena novému formátu poté, co subjekt provede další aktualizaci.
Příští aktualizace musí být provedena nejpozději: 27/04/2015

    Žadatel o registraci: organizace nebo osoba samostatně výdělečně činná

MetaForum Innovation für mehr Gesundheit

MetaForum Innovation

e.V.

    Oddíl Registrace

IV – Expertní skupiny typu „think tank“, výzkumné a akademické instituce

expertní skupiny typu „think tank“ a výzkumné instituce

    Kontaktní údaje

c/o Büro für gesundheitspolitische Kommunikation, 11
Wartburgstrasse
10823 Berlin
NĚMECKO

(+30) 7844192

(+30) 7844192

    Osoba s právní odpovědností

pan  Klaus-Dirk Prof. Henke

1. Vorstand

    Osoba trvale pověřená vztahy s EU

pan  Albrecht Dr. Kloepfer

Secretary

    Cíle a úkoly

Innovation im Gesundheitswesen ist nicht nur die Entwicklung und Einführung neuer Produkte, Prozesse und Strukturen. Vielmehr wird ein grundlegender Perspektivenwechsel erforderlich, um grundsätzlich neue Potenziale zur Verbesserung des Gesundheitswesens erkennen und realisieren zu können. Dies gilt für viele Bereiche, vor allem bedeutet es aber einen Paradigmenwechsel von einer krankheitsorientierten zu einer die Gesundheit erhaltenden Strategie, die Ausrichtung des Systems auf Bürger, Versicherte und Patienten als aktiv Handelnde, die ganzheitliche Berücksichtigung ihres Bedarfs und ihrer Bedürfnisse, und die alle Politikfelder übergreifende Betrachtung der Gesundheit als entscheidende Grundlage und Chance für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Gesundheit kann nicht mehr als separater funktionaler Handlungsbereich verstanden werden sondern ist ein Sektoren übergreifendes gesamtgesellschaftliches Handlungsziel.
Der Innovationsbedarf
Das MetaForum sieht den dringenden Bedarf für grundlegende Veränderungen in sechs global wirksamen Megatrends begründet. Diese stellen die Nachhaltigkeit des Gesundheits¬wesens hinsichtlich Finanzierung und Versorgungsqualität infrage. Mehr Gesundheit und Versorgungssicherheit kann nur erreicht werden, indem gesellschaftliche Gruppen auch außerhalb des expliziten Gesundheitsversorgungssystems Verantwortung übernehmen, und indem die volkswirtschaftliche Bedeutung von Gesundheitsleistungen und Gesundheitsvorsorge neu bewertet wird.
Innovationen, die zu einem zukunftsfähigen Gesundheitswesen beitragen wollen, dürfen nicht nur auf einen aktuell bestehenden Bedarf reagieren, sondern müssen sich an übergeordneten Werten und Prinzipien orientieren. Die Europäische Union verfolgt in den Gesundheitsversorgungssystemen die übergeordneten Werte flächendeckende Versorgung, Zugang zu qualitativ hochwertiger Versorgung, Verteilungsgerechtigkeit und Solidarität , wobei Chancengleichheit und Solidarität hier besonders hervorzuheben sind.
E. Vordringliche Innovationsbereiche
Aus den Werten und übergeordneten Zielsetzungen einerseits und den Defiziten des Gesundheitswesens andererseits können besonders vordringliche Innovationsbereiche abgeleitet werden. Sie sind durch dynamische Abhängigkeiten und Wechselwirkungen mit den Werten und den übergeordneten Zielsetzungen sowie untereinander verbunden (z.B. Transparenz über Leistungsqualität kann zu mehr Patientensouveränität führen).
E1: Mehr aktive Teilhabe
Das Gesundheitswesen gründet auf der Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger bei allen Entscheidungen, die ihre Gesundheit betreffen. Es fördert ihre Rechte, ihre Kompetenzen, ihre Mitsprache- und Handlungsmöglichkeiten bei der Planung und Organisation des Gesundheitswesens, im Versorgungssystem und auf dem Markt.
E2: Mehr Investitionen in Gesundheit
Leistungen für die Gesundheit müssen von den Individuen, Institutionen und der Gesellschaft auch als Investition in das Wohlergehen der Bürger und in die Produktivität der Gesellschaft verstanden werden. Wo möglich sollten Ressourcen in die Gesunderhaltung, in Prävention und Gesundheitsförderung gelenkt werden.
E3: Mehr Ergebnisorientierung
Der Gesundheitsnutzen für die Bürgerinnen und Bürger ist das politische Leitbild für die Organisation und die Finanzierung des Gesundheitswesens.
E4: Mehr Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen bedeutet sparsamen Ressourcen¬einsatz, dauerhafte Finanzierbarkeit, Intergenerationen¬gerechtigkeit, Sicherung ausreichender, qualifizierter und motivierter Arbeitskräfte sowie die Fähigkeit des Systems, auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren.
E5: Mehr Transparenz
Der Bedarf nach Transparenz des Gesundheitswesens – in der Prävention wie in der Versorgung – ist enorm. Sie muss für alle Beteiligten, besonders aber für Nutzer, wie Bürger und Versicherte, optimal gewährleistet sein.

  • evropské
  • celostátní

    Činnosti

Das deutsche und europäische Gesundheitswesen braucht eine umfassende Neugestaltung, um auf sechs Megatrends reagieren können:
o Globalisierung und Europäisierung: internationale und europäische Regeln und Standards, Internationalität des Angebots, Interkulturalität des Bedarfs, Mobilität von Patienten und Anbietern
o Demographischer Umbau und Wandel: Altern der Bevölkerung und der Dienstleister, Rückgang der Gesamtbevölkerung, Migrationsbewegungen
o Rapide Zunahme chronischer und psychischer Erkrankungen
o Kontinuierliche Zunahme der Gesundheits- und Krankheitsausgaben und wachsende Bedeutung der Konsumenten im Gesundheitsmarkt
o Technologischer Wandel: Einsatz der Informationstechnologien, der prädiktiven und personalisierten Medizin, Verwissenschaftlichung der Medizin
o Individualisierung der Lebensweisen und ein neues aktives und ganzheitliches Gesundheitsverständnis vieler Versicherter und Patienten
Das deutsche und die europäischen Gesundheitswesen sind in seiner derzeitigen Organisations- und Finanzierungsform nicht ausreichend auf die Megatrends vorbereitet und damit nicht hinreichend zukunftsfähig. Nur durch eine grundlegende Umorientierung und langfristige Investitionen können fundamentale Prinzipien des deutschen Sozial und Gesundheitswesens – Solidarität und gleiche Chancen auf Gesundheit – auch in Zukunft gewährleistet werden. Das Gesundheitswesen muss dabei in die Lage versetzt werden, sich an Veränderungen in Rahmenbedingungen, Bedarf und Bedürfnissen anzupassen.
Die Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit ist Aufgabe der einzelnen Bürgerinnen und Bürger, der spezialisierten Einrichtungen sowie der gesamten Gesellschaft. Der Vielzahl von Gesundheitsdeterminanten und gesundheitspolitischen Akteure außerhalb des Versorgungssystems muss vermehrt Rechnung getragen und es müssen neue Politik- und Kooperationsformen entwickelt werden, um dem Druck der verschiedenen Megatrends adäquat begegnen zu können.
Die ökonomische Bedeutung der Gesundheitswesen in Europa wird zu eng gefasst – meist als Belastungsfaktor. Das Gesundheitswesen selbst ist sowohl als Voraussetzung der Produktivität wie auch als Wachstumsmarkt für Kapital, Arbeit, Produkte und Dienstleistungen zu einer bedeutenden ökonomischen Triebkraft geworden, die auf neue Weise in die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung eingehen und als Teil der aktiven Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik gefasst werden muss.
Der Mangel an einer systemischen Sicht in der Gesundheitspolitik und die geringe Kooperation und Vernetzung der gesundheitsbezogenen Akteure mit anderen Politikbereichen und mit den gesundheitsbezogenen Leistungserbringern außerhalb des Versorgungs¬systems wirkt sich negativ auf die Qualität und die Kosten des Systems aus. Die Akteure in der formellen und der informellen Erbringung von Gesundheitsleistungen müssen so aufeinander abgestimmt tätig werden, dass ihre jeweiligen Kompetenzen optimal genutzt werden.
Die Gleichheit der Chancen auf ein gesundes Leben ist Teil des Prinzips sozialer Gerechtig¬keit. Zugang zu gesunden und gesundheitsförderlichen Lebensumständen – den Determinanten der Gesundheit – sowie zu Vorsorge und Krankenbehandlung müssen unabhängig von Einkommen oder Vermögen gewährleistet werden, bestehende Benach¬teiligungen müssen ausgeglichen werden. Gesundheit darf dabei nicht nur als die Abwesenheit von Krankheit, sondern muss als hinreichende Befriedigung des Bedarfs und der Bedürfnisse in Bezug auf körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden verstanden werden.
Solidarität bezüglich der Finanzierung von Gesunderhaltung und Krankenfürsorge trägt zur Verwirklichung sozialer Sicherheit bei und wird von den Bürgern weiterhin unterstützt. Sie erwarten, dass die Betroffenen durch die Gemeinschaft bei besonderen Belastungen und Krankheiten unterstützt werden und dass gesellschaftliche Maßnahmen darauf hinwirken Krankheiten zu verhindern und Belastungen zu reduzieren.

    Počet osob podílejících se na činnostech popsaných v boxu výše

1

    Osoby akreditované pro vstup do prostor Evropského parlamentu

žádné akreditované osoby

    Oblasti zájmu

  • Doprava
  • Hospodářská soutěž
  • Hospodářské a finanční věci
  • Informační společnost
  • Mládež
  • Ochrana spotřebitele
  • Podnikání
  • Sport
  • Spravedlnost a základní práva
  • Veřejné zdraví
  • Výzkum a technologie
  • Zaměstnanost a sociální věci
  • Životní prostředí

    Členství a příslušnost

12

Bundesverban der Industrie(1)

  • NĚMECKO

GKV Spitzenverband
Verband der forschenden Arzneimittelhersteller
Bundesverband der Deutschen Industrie

    Finanční údaje

01/2010  -  12/2010

35 000 €

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35 000 €

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35 000 €

< 50 000  €

    Etický kodex

V rámci registrace organizace podepsala kodex chování rejstříku transparentnosti.