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    Profile of registrant

WEISSER RING Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung vom Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.

Identification number in the register: 03650336051-80
Registration date: 17/06/2011 15:15:07

The information on this entity was last modified on: 27/04/2015 12:10:30
The date of the last annual update was: 27/04/2015 12:10:30
Next update due latest on: 27/04/2016

    Registrant : Organisation or self-employed individual

WEISSER RING Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung vom Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.

WEISSER RING

Gemeinnütziger eingetragener Verein

    Section of registration

III - Non-governmental organisations

Non-governmental organisations, platforms and networks and similar

    Contact details

Weberstraße, 16
Mainz 55130
GERMANY

(+49) 6131 83030

    Person with legal responsibility

Ms  Roswitha Müller-Piepenkötter

Bundesvorsitzende

    Person in charge of EU relations

Ms  Helgard van Hüllen

Stellvertretende Bundesvorsitzende

    Goals / remit

Opferschutz und Opferhilfe gehören zu den Grundpfeilern einer humanen Gesellschaft, die sich ihrer Verantwortung für in Not geratene Mitmenschen stets bewusst sein muss. Der WEISSE RING leistet mit seinem Hilfsangebot für Opfer von Kriminalität und Gewalt hierzu einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag.

Nach einer Straftat gilt das öffentliche Interesse meist nur dem Tatgeschehen, der Persönlichkeit des Täters, seiner Verfolgung und Verurteilung. An das Opfer und sein Schicksal nach der Tat wird immer noch zu wenig gedacht. Dies zu ändern ist Ziel und Aufgabe des WEISSEN RINGS. Der gemeinnützige Verein wurde 1976 ins Leben gerufen und ist für Politik, Justiz, Polizei, Wissenschaft und Medien anerkannter und kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen der Opferhilfe und des Opferschutzes

Eine große Zahl von Menschen erleiden als Opfer von Kriminalität und Gewalt körperliche, seelische und materielle Schäden. Sie werden bedroht, überfallen, beraubt, misshandelt, sexuell missbraucht oder gar getötet. Bei derzeit jährlich rund 6 Millionen registrierten Straftaten in Deutschland weist die Polizeiliche Kriminalstatistik dort mehr als 220.000 Opfer allein aus dem Bereich der Gewaltkriminalität aus. Schließt man Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit mit ein, steigt die Zahl der Opfer im Jahr auf mehr als 800.000 unmittelbar betroffene Menschen. Bezieht man die Angehörigen der Opfer sowie die in einigen Deliktsbereichen erheblichen Dunkelziffer mit ein, wird das wahre Ausmaß der Kriminalitätsbelastung sowohl für die Geschädigten als auch für die Gesellschaft insgesamt sehr deutlich.

Das Hilfsangebot des WEISSEN RINGS reicht von menschlichem Beistand und persönlicher Betreuung, der Unterstützung im Umgang mit Behörden und der Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen über die Begleitung zu Terminen bei Gericht, Staatsanwaltschaft und Polizei und Opferzeugenbetreuung bis hin zu finanziellen Zuwendungen zur Überbrückung tatbedingter Notlagen. Zudem gewährt der WEISSE RING Opfern Rechtsschutz zur Wahrung ihrer Persönlichkeitsrechte im Strafverfahren und bei der Durchsetzung sozialrechtlicher Ansprüche, nach dem Opferentschädigungsgesetz. Hilfeschecks für eine frei wählbare anwaltliche bzw. psychotraumatologische Erstberatung und für eine rechtsmedizinische Untersuchung sowie Erholungsprogramme für Opfer und ihre Angehörigen in bestimmten Fällen gehören ebenfalls zu den Hilfsmöglichkeiten des WEISSEN RINGS.

Die mehr als 3.000 ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des WEISSER RINGS in bundesweit 420 Außenstellen sind oft die ersten Menschen, die sich um Kriminalitätsopfer kümmern und mit denen die Betroffenen über ihre Probleme sprechen können. Meist sind neben körperlichen und materiellen Schäden auch psychische Belastungen ursächliche Folgen der Straftat.

Schon ein Telefongespräch, der Besuch am Krankenbett, die Hilfestellung bei Behördengängen - einfach das Gefühl, als Opfer einer Straftat nicht "vergessen" zu sein, können den Betroffenen wieder Mut und neue Hoffnung geben. Die immaterielle Hilfe ist somit das wichtigste Element der Opferarbeit.

Der WEISSE RING tritt auch öffentlich für die berechtigten Belange der Kriminalitätsopfer ein. So fordert er u. a. eine Verbesserung der rechtlichen und sozialen Situation der Geschädigten sowohl bei der staatlichen Opferentschädigung als auch beim Opferschutz. Zugleich unterstützt der WEISSE RING den Vorbeugungsgedanken sowie Projekte des Täter-Opfer-Ausgleichs und der Schadenswiedergutmachung.

Wer selbst Opfer einer Straftat geworden ist und die Hilfe des WEISSEN RINGS in Anspruch nehmen möchte, kann sich wenden an das bundesweite Opfer-Telefon 116 006. Wer den Einsatz des gemeinnützigen Vereins für in Not geratene Kriminalitätsopfer tatkräftig in Form der Mitgliedschaft oder einer Spende unterstützen will, erfährt hierzu mehr unter www.weisser-ring.de.

national

    Specific activities covered by the Register

Im Mittelpunkt des Interesses des WEISSEN RINGS steht die Richtlinie 2012/29/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2012 über Mindeststandards für die Rechte, die Unterstützung und den Schutz von Opfern von Straftaten, die bis zum 15. November 2015 in nationales Recht umgesetzt wird.

Die Zusammenarbeit mit den und die Unterstützung der Initiativen auf europäischer und internationaler Ebene ist für den WEISSEN RING seit seiner Gründung wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit. Der hohe Stellenwert, den der WEISSE RING der Arbeit auf europäischer Ebene beimisst, wird in zahlreichen Beteiligungen des WEISSEN RINGS an Projekten mit europäischen Opferschutzorganisationen deutlich.

Unter anderem beteiligte sich der WEISSE RING an folgenden Projekten: „CABVIS Capacity Building for EU crime victim support“, Januar 2011 bis Dezember 2012, „Right to Quality Services for victims of crime“, September 2012 bis September 2014, „Infovictims”, Beginn Februar 2013 lfd. Ergebnisse der verschiedenen Beteiligungen liegen als Training Manual, Leaflet (CABVIS), als Bericht „Das Recht des Kriminalitätsopfers auf qualifizierte Unterstützung“ (Right to Quality Services) vor. Für das wesentliche Recht der Opfer auf Informiertheit wird im Rahmen des Projekts Infovictims u. a. eine Website (s. a. www.infovictims.com) spezifisch für die deutschen Gegebenheiten produziert.

Die internationalen Verbindungen des WEISSEN RINGS spiegeln sich in vielen Besuchsanfragen wieder. Expertengruppen verschiedener Länder erfahren bei ihrem Besuch Arbeitsweise und Positionen des WEISSEN RINGS im Opferschutz und in der Opferhilfe.

Auf nationaler Ebene bietet der Verein Aus- und Fortbildungsveranstaltungen an, die die europäische Richtlinie 2012/29/EU, deren Umsetzung, die Verfahrensweisen bei grenzüberschreitenden Fällen und andere relevante Themen behandeln.

Der WEISSE RING begleitet beobachtend mit seinem Fachbeirat Europa und Internationales die europäischen Initiativen, Strategien und Rechtssetzungsvorhaben. Diese Themen werden in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des WEISSEN RINGS eingebunden.


 

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Zur Verbesserung der tatsächlichen und rechtlichen Situation von Kriminalitätsopfern erarbeitet der WEISSE RING Stellungnahmen in Gesetzgebungsverfahren auf nationaler sowie europäischer Ebene und führt Gespräche mit Regierungsvertretern.

    Number of persons involved in the activities described in the box above

25%: 5

5

1.2

    Persons accredited for access to European Parliament premises

No accredited persons

    Fields of interest

  • Home Affairs
  • Humanitarian Aid
  • Information Society
  • Justice and Fundamental Rights

    Membership and affiliation

50,000

  • GERMANY

Victim Support Europe AISBL
VOCI - Victims of Crime International, Inc.
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.

    Financial data

01/2014  -  12/2014

25,000 € - 49,999 €

15,301,660 €

 €

No funding received from the EU institutions during the last closed financial year.

15,301,660 €

4,659,179 €

1,735,986 €

5,698,685 €

1,955,591 €

1,252,219 €

    Code of conduct

By its registration the organisation has signed the Transparency Register Code of Conduct.