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Besteuerung von Zinserträgen

Kapitalerträge stellen eine der mobilsten Besteuerungsgrundlagen dar und eignen sich dementsprechend gut für den Steuerwettbewerb. Um das reibungslose Funktionieren des Binnenmarktes zu gewährleisten und um dem Problem der Steuerhinterziehung entgegenzuwirken, wurde im Juni 2003 die Richtlinie im Bereich der Besteuerung von Zinserträgen angenommen. Seit dem 1. Juli 2005 findet diese Richtlinie Anwendung.

Die Richtlinie findet auf Zinsen Anwendung, die an natürliche Personen gezahlt werden, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat ansässig sind, als dem Mitgliedstaat, in dem die Zinsen ausgezahlt werden. Die Mitgliedstaaten mussten diese Bestimmungen in nationale Rechtsvorschriften umsetzen.

Am 24. März 2014 hat der EU Ministerrat eine überarbeitete Version der Zinsbesteuerungsrichtlinie (siehe Amtsblatt L 155 vom 15. April 2014) auf  Basis des Vorschlags der Europäischen Kommission vom 13. November 2008 verabschiedet. Dieser Vorschlag beruht auf der ersten Überprüfung der Anwendung der Richtlinie mit dem Ziel, Besteuerungslücken zu schließen und Steuerflucht und –hinterziehung besser zu verhindern. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Webseite zur geänderten Zinsbesteuerungsrichtlinie.

Auf den folgenden Webseiten soll umfassend über die anwendbaren Vorschriften und die Rechtsgrundlagen informiert werden. Ferner soll ein Überblick über die Kontaktstellen gegeben werden, an die sich diejenigen natürlichen Personen wenden können, deren Zinserträge unter die betreffenden Vorschriften fallen: