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Steuerliche Anreize für die Aus- und Weiterbildung

Brüssel, 22. September 2009

Cedefop und die Generaldirektionen Bildung und Kultur sowie Steuern und Zollunion der Europäischen Kommission veranstalteten am 22. September in Brüssel eine eintägige Konferenz zum Thema "steuerliche Anreize für die Aus- und Weiterbildung" (Centre Borschette CCAB, Saal 1D, Rue Froissart 36).

Die Konferenz bot innovative Einblicke zu Trends und Entwicklungen der steuerlichen Anreize, die die Regierungen verwenden, um die Aus- und Weiterbildung zu fördern.

Sie hat insbesondere

  • die Ergebnisse der Studie von Cedefop zu "The use of tax incentives to support education and training in six selected Member States" (Deutschland, Frankreich, Irland, Österreich, die Niederlande und Finnland) vorgestellt;
  • positive Beispiele in der steuerlichen Behandlung von Aus- und Weiterbildung beleuchtet;
  • Forschungsergebnisse zur Frage, wie sich die Steuersysteme auf die Aus- und Weiterbildungsentscheidung auswirken und wie lebenslanges Lernen gefördert werden kann, präsentiert.

Die EU Mitgliedsstaaten standen im Mittelpunkt der Konferenz; es wurden aber auch Erfahrungen aus anderen Ländern betrachtet.

Die Konferenz brachte Experten im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie Steuerexperten von Regierungen, Wirtschaft, Universitäten, Sozialpartnern und Europäischen Institutionen zusammen. Es wurde dabei nicht nur die aktuelle Lage betrachtet, sondern auch diskutiert, ob Reformen notwendig sind, um steuerliche Anreize für lebenslanges Lernen effektiver zu machen. Die Konferenz bat die Möglichkeit, die Rolle der Steuervergünstigungen für Lernende besser zu verstehen und könnte Entscheidungsträgern bei der Gestaltung der Steuerpolitik helfen.