Navigationsleiste

Weitere Extras

Vorübergehende Verwendung

Im Verfahren der vorübergehenden Verwendung können Nicht-Unionswaren ohne die Erhebung von Einfuhrabgaben oder MwSt unter bestimmten Bedingungen in der Union verwendet werden, sofern sie anschließend in demselben Zustand wie bei der Einfuhr wieder ausgeführt werden.

Drei Möglichkeiten der Anmeldung von Waren zur vorübergehenden Verwendung bestehen, nämlich die der

  • schriftlichen oder elektronischen Zollanmeldung (Artikel 497 ZK-DVO),
  • mündlichen Zollanmeldung für bestimmte Warenarten (Artikel 229 ZK-DVO). Die Zollbehörden fordern den Anmelder jedoch gegebenenfalls auf, eine Aufstellung oder eine Liste der Waren als Nachweis vorzulegen. Dafür steht ein eigenes Formular zur Verfügung: Formular Warenaufstellungpdf(61 kB) Übersetzung für diesen Link wählen  .
  • Anmeldung durch konkludentes Handeln (Artikel 232 ZK-DVO).

Weitere spezielle Informationen über die vorübergehenden Verwendung:

Die Leitlinien zu den Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung wurden im Amtsblatt C 269 vom 24. September 2001 veröffentlicht und sind auf dieser Website verfügbar.

Sie sind nicht rechtsverbindlich und dienen lediglich der Erläuterung. Sie sollen die ordnungsgemäße Anwendung der Rechtsvorschriften erleichtern.

Neue Vorschriften für die vorübergehende Verwendung von Beförderungsmitteln gelten ab dem 1. Mai 2015. Artikel 561 Absatz 2 der DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) 2015/234 DER KOMMISSION (ZK-DVO) wurde geändert um die Möglichkeit eines Missbrauchs von Beförderungsmitteln hinsichtlich der vorübergehenden Verwendung auszuschließen.

Die neuen Vorschriften gestatten die private vorübergehende Verwendung von Beförderungsmitteln von einer natürlichen Person, die im Zollgebiet der Union ansässig und beim außerhalb dieses Zollgebiets ansässigen Eigentümer, Mieter oder Mietkaufnehmer des Beförderungsmittels beschäftigt ist,

- für Fahrten zwischen Arbeitsplatz und Wohnort des Beschäftigten oder

- für die Ausführung einer im Arbeitsvertrag der betreffenden Person vorgesehenen beruflichen Aufgabe.

Die Zollbehörden können von der Person, die das Beförderungsmittel benutzt, die Vorlage einer Kopie des Arbeitsvertrags verlangen.

Die neuen Vorschriften

 

Seit dem 18. Juni 2003 wird das neue Carnet ATA verwendet (Musterexemplar des Carnets FR/ENpdf(203 kB) ). Weitere Informationen zum Carnet ATA finden Sie hier .

Siehe Liste der Zentralstellenpdf(238 kB) zur Koordinierung der Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Carnet ATA gemäß Artikel 458 ZK-DVO.

Häufig gestellte Fragen zu den Vorschriften über Privatboote

Das Arbeitspapier über die gewerblich und zum eigenen Gebrauch verwendeten Beförderungsmittel finden Sie hierpdf(69 kB) Übersetzung für diesen Link wählen  .