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Allgemeine Aspekte des Präferenzursprungs

Einleitung

Die Präferenzursprungseigenschaft wird Waren aus bestimmten Ländern verliehen, die bestimmte Kriterien erfüllen und somit eine Vorzugsbehandlung in Form von Präferenzzollsätzen genießen.

Gemeinsame Bestimmungen

Auch wenn die Bestimmungen der einzelnen Abkommen in bestimmten Details voneinander abweichen, so basieren die meisten präferenziellen Ursprungsregeln doch auf einer Reihe gemeinsamer Bestimmungen.

Rechtlicher Rahmen des Präferenzursprungs

Jedes einzelne Abkommen verfügt über eine eigene Rechtsgrundlage.

Listenregeln

Liste der Be- oder Verarbeitungen, die an Vormaterialien ohne Ursprungseigenschaft vorgenommen werden müssen, um der hergestellten Ware die Ursprungseigenschaft zu verleihen

Neue Entwicklungen

Einführung in die Mitteilung über die Zukunft der Ursprungsregeln im Präferenzhandel.

Verzeichnis der Präferenzabkommen

Ursprungsbezogene Präferenzregelungen

Dieses Verzeichnis enthält nützliche Links zu den verschiedenen Abkommen und ihre wesentlichen Bestimmungen über Ursprungserwerb und Kumulierung.

Individuelle Abkommen

Allgemeines Präferenzsystem

Einseitige Vergünstigungen zugunsten der Entwicklungsländer, einschließlich der "Alles außer Waffen"-Initiative für die am wenigsten entwickelten Länder

Europäischer Wirtschaftsraum

Der EWR (EG, Island, Norwegen und Liechtenstein) gilt als ein Gebiet mit einem gemeinsamen EWR-Ursprung.

Paneuropa-Mittelmeer-Kumulierung

Das System der Paneuropa-Mittelmeer-Kumulierung ist die Erweiterung der bisherigen paneuropäischen Ursprungskumulierung. Sie wird angewandt zwischen der EG und den Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation (Island, Lichtenstein, Norwegen und Schweiz) und der Türkei sowie den Unterzeichnerstaaten der Barcelona-Erklärung, namentlich Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Syrien, Tunesien und der Palästinensischen Behörde für das Westjordanland und den Gaza-Streifen. Die Färöer Inseln wurden ebenfalls in das System aufgenommen.

Westliche Balkanländer

Albanien, Bosnien und Herzegowina, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien und Kosovo ("Diese Bezeichnung berührt nicht die Standpunkte zum Status und steht im Einklang mit der Resolution 1244/99 des VN-Sicherheitsrates und dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovos.") nehmen am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil und kommen daher in den Genuss der Präferenzbehandlung.

Die Länder Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP)

Die EG räumt 77 Staaten in Afrika, der Karibik und dem Pazifischen Raum Handelspräferenzen ein.

Überseeische Länder und Gebiete (ÜLG)

Die EG gewährt den ÜLG einseitige Handelspräferenzen. Verfassungsrechtlich gehören die ÜLG zu vier Mitgliedstaaten (Dänemark, Frankreich, Niederlande und Vereinigtes Königreich).

Südafrika

Mit dem bilateralen Handels-, Entwicklungs- und Kooperationsabkommen wurde eine Freihandelszone zwischen der EG und Südafrika geschaffen.

Lateinamerika

Abkommen mit Mexiko und Chile.

Sonstige

Färöer, Ceuta und Melilla