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Einleitung

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten für den Zoll und sollen entscheiden, welche Container einer Zollkontrolle zu unterwerfen sind, mit der geprüft wird, dass der Container nur erlaubte Waren enthält und für die Europäische Gemeinschaft sowie ihre Bürger keine finanziellen, noch gesundheitlichen oder Umweltrisiken im Spiel sind.

Welche Container würden Sie für die Prüfung auswählen und weshalb? Welche Arten von Kontrollen führen Sie durch, wie rasch und wie wirkungsvoll ist dies möglich?

Vor solchen und ähnlichen Fragen sieht sich der Zoll jeden Tag. Um die knappen Ressourcen so gut wie möglich zu nutzen und dabei den rechtstreuen Handel nicht unnötig aufzuhalten, müssen die Kontrollen da ansetzen, wo sie am wirkungsvollsten sind. Das bedeutet: Risikoanalyse und Risikomanagement.

Das "Risiko" ist hier die Wahrscheinlichkeit, dass die Anwendung gemeinschaftsrechtlicher oder einzelstaatlicher Maßnahmen im Rahmen der Zollbehandlung der Waren durch irgendetwas verhindert wird.

Um dergleichen Risiken möglichst auszuschalten, verwendet der Zoll das Risikomanagement als Technik zur effizienteren Prioritätensetzung und wirksameren Nutzung der Ressourcen, um ein Gleichgewicht zwischen den Kontrollen einerseits und der Erleichterung des rechtmässigen Handels andererseits zu schaffen.

Risikomanagement lässt sich daher als

  • Technik für die systematische Identifizierung und
  • Umsetzung aller Maßnahmen definieren, mit denen die Wahrscheinlichkeit auftauchender Risiken eingeschränkt werden.
  • Internationale und nationale Strategien werden durch Datenerhebung und Information, Risikoanalyse und –bewertung, Vorschreiben von Maßnahmen und Abschätzung des Risikograds wirksam umgesetzt.

Im Rahmen der Programme 'Zoll 2002' und nun weiterhin 'Zoll 2020' arbeitet die EU-Kommission in Partnerschaft mit den Mitgliedstaaten der Europäische weiter an der Verwirklichung eines gemeinsamen Risikomanagementrahmens.

Diese Webseite präsentiert die bisherigen Ergebnisse sowie die laufende Umsetzung der Initiative.