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Die Gruppe der europäischen zolltechnischen Prüfanstalten (Überblick)

 

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Die Gruppe der europäischen zolltechnischen Prüfanstalten (Group of European Customs Laboratories, GCL) stellt die übergeordnete Struktur für die Koordinierung der zolltechnischen Prüfanstalten der EU-Mitgliedstaaten dar. Etwa 80 Europäische Zolltechnische Prüfanstaltenpdf beteiligen sich an unterschiedlichen  von der GCL organisierten Aktivitäten. Das damit verbundene anspruchsvolle Ziel besteht in der Schaffung eines integrierten Netzwerks europäischer zolltechnischer Prüfanstalten, dessen Mitglieder für die Herausforderungen von morgen gerüstet sind.

 

Europakarte mit den Standorten der Zolllabors in den EU-Mitgliedstaaten

Zielsetzung der GCL ist die:

  • Rationalisierung,
  • Koordinierung und
  • Optimierung des Einsatzes menschlicher und technischer Ressourcen unter den europäischen zolltechnischen Prüfanstalten.

 

Die GCL wurde 1999 gegründet und hat sich die Rationalisierung, Koordinierung und Optimierung des Einsatzes menschlicher und technischer Ressourcen unter den europäischen zolltechnischen Prüfanstalten zum Ziel gesetzt. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben besteht darin, Veränderungen der zollbehördlichen Aufgabenfelder vorwegzunehmen und so sicherzustellen, dass die zolltechnischen Prüfanstalten ausreichend auf sowohl laufende als auch zukünftige Entwicklungen vorbereitet sind. Mithilfe der Kontaktpflege innerhalb des Netzwerks sowie des unmittelbaren Austauschs zwischen den zolltechnischen Prüfanstalten unterstützt die GCL die Gesamtaktivitäten, indem sie den Austausch von Erfahrungen und bewährten Praktiken erleichtert.

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Die GCL führt ihre Koordinationsaufgabe anhand von sechs integrierten Aktionen durch:

 

Mit Blickrichtung auf das anspruchsvolle Ziel der Schaffung eines integrierten Netzwerks europäischer zolltechnischer Prüfanstalten organisiert die GCL im Rahmen der genannten sechs Themenbereiche verschiedenste Aktivitäten. Diese Aktivitäten werden von den zolltechnischen Prüfanstalten selbst auf einer freiwilligen und Ad-hoc-Basis durchgeführt. Auch die zolltechnischen Prüfanstalten von Drittländern können sich an diesen Aktivitäten beteiligen, soweit sie einige bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

In der Zwischenzeit hat die bessere Koordinierung der Arbeit unter den europäischen zolltechnischen Prüfanstalten auch die Unterstützung der gewählten europäischen Volksvertreter gefunden. In ihrer Entschließung* vom 19. Juni 2008 haben die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, rechtzeitig zum 40. Geburtstag der Zollunion, die Initiative zur Schaffung eines Verbundes der europäischen zolltechnischen Prüfanstalten zum Zweck der Etablierung einer einheitlichen Interpretation von EU-Technikstandards begrüßt – ein wichtiges Signal der politischen Rückendeckung für die voranschreitende Arbeit der GCL.

 

Gruppe der europäischen zolltechnischen Prüfanstalten

Lenkungsgruppe der zolltechnischen Prüfanstalten

Aktivitätsbericht und Aktionsplan

Aktion 1
ILIADe Laborübergreifendes Bestandsverzeichnis der Analysemethoden
Koordinator (Italien)
--> Arbeitsgruppe mit 14 Mitgliedern
Aktion 2
Vergleichende Studien und Methodenvalidierungen
Koordinator (Frankreich)
--> 10 bis 50 Teilnehmer pro Studie
Aktion 3
Netzwerkaktivitäten zu Qualität
Koordinator (Griechenland)
--> Ad-hoc-Gruppen und Workshops
Aktion 4
Kommunikation und Strategie
Koordinator (Österreich)
--> Ad-hoc-Gruppen, Konferenzen, Seminare
Aktion 5
Wissenschaftliches Fachwissen
Koordinator (Niederlande)
--> Ad-hoc-Gruppen und Workshops
Aktion 6
ECICS
Europäisches Zollinventar chemischer Substanzen
Koordinator (Europäische Kommission)
--> Arbeitsgruppe mit 10 Teilnehmern