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Zahlen und Fakten

Jedes Jahr veröffentlicht die Europäische Kommission einen Bericht über die Zollbeschlagnahmen von Waren, die im Verdacht stehen, Schutzrechte, wie Warenzeichen, Urheberrechte oder Patente zu verletzen.Diese Statistiken werden auf der Grundlage der von den Mitgliedstaaten gemäß Artikel 31 der Verordnung (EU) Nr. 608/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Durchsetzung der Rechte geistigen Eigentums durch die Zollbehörden übermittelten Daten erstellt. Sie enthalten nützliche Informationen für die Analyse der Verletzungen geistiger Eigentumsrechte, die sich auf den EU-Markt auswirken sowie für die Entwicklung von geeigneten Gegenmaßnahmen durch den Zoll.

Berichte zur Durchsetzung der Rechte geistigen Eigentums durch die Zollbehörden können hier eingesehen werden und stehen zum Download zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Waren, die in Anwendung des Verfahrens der Verordnung (EU) Nr. 608/2013 beschlagnahmt wurden, in diese Statistiken aufgenommen werden.


2014

Die von der Europäischen Kommission am 27. Oktober 2015 veröffentlichten Statistiken zeigen eine Zunahme der hohen Anzahl der Sendungen, die im Verdacht standen, geistige Eigentumsrechte zu verletzen. Der Zoll verbuchte 2014 mehr als  95.000 Fälle. Dieser weiterhin hohen Zahl von Zollbeschlagnahmen liegt eine große Anzahl von Kleinsendungen im Express- und Post-Verkehr zugrunde, die wahrscheinlich aus Internetverkäufen resultieren. Der Wert der gleichwertigen echten Produkte, die den mehr als 35 Millionen Artikeln entsprechen, wird auf etwas mehr als 617 Millionen Euro geschätzt.

Zigaretten sind mit 35% an der Spitze der Liste der beschlagnahmten Artikel, gefolgt von Spielzeugen sowie Arzneimitteln. Produkte des täglichen Gebrauchs (Körperpflegeprodukte, Arzneimittel, Spielzeuge und elektrische Haushaltsgeräte) machten 28,6 % der Gesamtzahl der beschlagnahmten Artikel aus. 

China ist weiterhin das Land aus dem Waren, die geistige Eigentumsrechte verletzen, hauptsächlich in die EU versandt werden, aber für bestimmte Warenkategorien waren andere Länder die wichtigsten Herkunftsländer, wie Panama für Alkoholische Getränke  und Marokko für nicht alkoholische Getränke, Thailand für Druckerpatronen oder Hongkong, China für andere Körperpflegeprodukte, Mobiltelefone, CD/DVD , und "andere Tabakerzeugnisse".

Anzahl der eingetragenen Fälle und Artikeln

graph counterfeiting

Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung (IP/15/5919), der Fragen/ Antwortliste (MEMO/15/5921), und dem vollständigen Berichtpdf(4.2 Mb).


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