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Programmleitfaden für Erasmus+ veröffentlicht; für 2014 stehen 1,8 Mrd. EUR zur Verfügung

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Programmleitfaden für Erasmus+ veröffentlicht; für 2014 stehen 1,8 Mrd. EUR zur Verfügung

  • Startdatum : 12/12/2013 15:37:54

Organisationen, die 2014 eine Finanzierung aus dem Programm Erasmus+ – dem neuen EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport – beantragen möchten, können ab heute ihre Finanzhilfeanträge vorbereiten.

 

Der neue Programmleitfaden für Erasmus+ mit detaillierten Angaben zur Antragstellung kann über diesen Link aufgerufen werden. Das Programm steht Organisationen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport offen. Ab Ende Jänner können Anträge online eingereicht werden. Einzelpersonen können nicht direkt um eine Finanzhilfe ansuchen, sondern müssen sich an ihre Universität, Hochschule oder Organisation wenden, die dann den Antrag stellt.

"Die Vorbereitungen für Erasmus+ sind fast abgeschlossen, und wir sind bereit für die Umsetzungsphase. Ich lade die Organisationen ein, den Programmleitfaden sorgfältig zu studieren, damit sie zum Start des Online-Antragsverfahrens gut vorbereitet sind. Die 40 %-ige Mittelaufstockung für Erasmus+ bedeutet, dass mehr als 4 Millionen Personen – Studierende, Praktikantinnen und Praktikanten, Lehrkräfte und Freiwillige – in den nächsten sieben Jahren in den Genuss eines Stipendiums kommen können", erklärte Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend.

Insgesamt stehen für 2014 über Erasmus+ 1,8 Mrd. EUR für folgende Zwecke zur Verfügung:

  • Förderung von Mobilitätschancen für Studierende, Praktikantinnen und Praktikanten, Lehrkräfte und anderes Bildungspersonal, junge Menschen auf Jugendaustausch, Jugendleiter/innen und Freiwillige. Die Antragsfrist für Mobilitätsprojekte zu Lernzwecken endet am 17. März 2014.
  • Gründung bzw. Stärkung von Partnerschaften zwischen Einrichtungen und Organisationen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie Jugend tätig sind, und der Arbeitswelt. Die Bewerbungsfrist endet im April 2014.
  • Förderung des Dialogs und des Aufbaus einer Wissensbasis, die die Voraussetzung für eine Reform der Bereiche allgemeinen und beruflichen Bildung sowie Jugend sind.

Konsortien, Koordinierungsorganisationen und Gruppen müssen im Namen mehrerer Organisationen einen einzigen Antrag einreichen.

Neben Universitäten und berufsbildenden Einrichtungen werden erstmals auch neue, innovative Partnerschaften finanziert: Mit den sogenannten „Wissensallianzen“ und „Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten“ sollen Synergien zwischen Bildung und Berufswelt entstehen: Hochschul- und Fortbildungseinrichtungen sowie Unternehmen können Innovationen und Unternehmergeist fördern und neue Curricula und Qualifikationen ausarbeiten, um die Lücke bei den benötigten Fertigkeiten zu schließen.

Beim Sport liegt der Schwerpunkt auf transnationalen Projekten zur Förderung des Breitensports und auf dem Kampf gegen grenzüberschreitende Probleme wie Spielabsprachen, Doping, Gewalt und Rassismus, sowie auf der Förderung verantwortungsvollen Handelns, der Geschlechtergleichstellung, sozialer Inklusion und körperlicher Aktivität für alle.

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