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Krankenversicherung im Ausland

Deutsche Staatsangehörige darf sich in Spanien untersuchen lassen

Einer in Spanien lebenden Deutschen wurden die Kosten für ärztliche Untersuchungen nicht erstattet, da die spanischen Behörden die deutschen Krankenversicherungspapiere nicht anerkannten. Nach Eingreifen von SOLVIT wurde der Frau mitgeteilt, welche Unterlagen einzureichen seien. Daraufhin wurden ihre Versicherungsbelege anerkannt.

Lösung des Problems innerhalb von 4 Wochen.

Mehr unter: Krankenversicherung im Ausland


Belgischer Staatsbürger darf sich Operation in französischer Fachklinik unterziehen

Ein belgischer Staatsangehöriger erhielt von seiner belgischen Krankenversicherung die Erlaubnis, sich in einer Spezialklinik in Frankreich wegen eines Bruchs operieren zu lassen.

Die französische Krankenversicherung teilte ihm jedoch mit, dass der Eingriff nicht erstattet würde – obwohl diese Art von Operation normalerweise in Frankreich erstattungsfähig ist. Der französische Versicherer verstieß damit gegen EU-Recht. Sobald Sie von Ihrer Krankenversicherung die Erlaubnis erhalten, sich einer ärztlichen Behandlung (kein Notfall) in einem anderen EU-Land zu unterziehen, haben Sie Anspruch auf eine Behandlung zu denselben Bedingungen wie die Bürger dieses Landes.

Die französische SOLVIT-Stelle wies darauf hin, dass es sich um eine fehlerhafte Anwendung des EU-Rechts handele, und überzeugte die französische Krankenversicherung, die Situation zu beheben. Diese übersandte daraufhin den belgischen Gesundheitsbehörden ein geändertes Tarifformular und erstattete dem Patienten die Operationskosten.

Lösung des Problems innerhalb von 8 Wochen.

Mehr unter: Geplante Behandlung in der EU


Österreichische Studentin muss Krankenhausrechnung in den Niederlanden nicht bezahlen

Eine österreichische Studentin musste sich während ihres Studiums in den Niederlanden operieren lassen.

Gemäß EU-Vorschriften hatte sie ein Recht darauf, genauso behandelt zu werden wie in den Niederlanden versicherte Personen. Das Krankenhaus hätte die Rechnung direkt an die Krankenversicherung der Studentin schicken sollen anstatt an sie selbst.

SOLVIT wies darauf hin, dass dies diskriminierend sei. Das Krankenhaus berichtigte die Rechnung ordnungsgemäß und schickte sie an die zuständige Krankenversicherung in Österreich.

Lösung des Problems innerhalb von 4 Wochen.

Mehr unter: Gesundheitsversorgung für Studierende im Ausland


Britische Patientin muss nicht für ärztliche Beratung in Bulgarien zahlen

Einer in Bulgarien lebenden britischen Staatsbürgerin wurde fälschlicherweise eine ärztliche Beratung in Rechnung gestellt – obwohl sie die richtigen Unterlagen vorgelegt hatte.

Der Arzt akzeptierte ihre Papiere aber nicht und begründete dies damit, dass er keine Leitlinien für die Behandlung von Patienten aus anderen EU-Ländern erhalten habe.

Für bulgarische Staatsangehörige sind ärztliche Beratungen jedoch kostenlos, und nach EU-Recht müssen Staatsangehörige aus anderen EU-Ländern wie Bürger dieses Landes behandelt werden.

Nach Eingreifen von SOLVIT schrieben die bulgarischen Behörden der Patientin und bestätigten ihre Rechte. Daraufhin zog der Arzt seine Forderung nach einer direkten Kostenübernahme durch die Patientin zurück.

Lösung des Problems innerhalb von 8 Wochen.

Mehr unter: Krankenversicherung im Ausland