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Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten

Mit dieser Initiative will die Europäische Kommission zum Ziel der EU beitragen, bis 2020 eine Beschäftigungsquote von 75 % der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter (d. h. zwischen 20 und 64 Jahren) zu erreichen.

Die 2010 eingeleitete Initiative ist Teil der EU-Gesamtstrategie Europe 2020 – einer Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum im nächsten Jahrzehnt und darüber hinaus.

Ferner trägt die Agenda zu den folgenden Zielen bei, die die EU bis 2020 erreichen will: Senkung der Schulabbrecherquote auf unter 10 %, Steigerung der Zahl der jungen Menschen in der höheren oder einer vergleichbaren beruflichen Bildung auf mindestens 40 % und Senkung der Zahl der von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenen oder bedrohten Menschen um mindestens 20 Millionen.

Wie?

In der Agenda werden eine Reihe von konkreten Maßnahmen vorgestellt, die Folgendes bewirken sollen:

  • Beschleunigung der Reformen zur Verbesserung der Flexibilität und Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt („Flexicurity“);
  • bedarfsgerechte Ausstattung der Menschen mit den nötigen Kompetenzen für die Arbeitsplätze von heute und morgen;
  • Verbesserung der Qualität der Arbeitsplätze und Gewährleistung besserer Arbeitsbedingungen;
  • Verbesserung der Bedingungen für die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Warum?

  • 23 Millionen Menschen – also 10 % der erwerbstätigen Bevölkerung – sind in der EU derzeit arbeitslos.
  • Damit unsere Wirtschaft wachsen und wettbewerbsfähig bleiben kann, brauchen wir mehr Arbeitsplätze.
  • Ab 2012 wird die Zahl der Menschen im erwerbstätigen Alter in der EU abnehmen. Damit die Nachhaltigkeit unserer Wohlfahrtssysteme gewährleistet werden kann, müssen mehr Menschen arbeiten.

Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen

Seit dem Jahr 2008 gibt es die Initiative „Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen“, die dieser Agenda der Kommission vorausging. Diese Initiative wird auch in Zukunft fortgesetzt. 

Zwar sind die Namen der Initiative und der Agenda sehr ählich, doch die Agenda ist breiter aufgestellt und befasst sich mit Flexicurity, Qualität der Arbeitsplätze sowie Arbeitsbedingungen und Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Entwicklung von Kompetenzen ist eine der vier wichtigsten Arbeitsbereiche der Agenda.

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