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Die Europäische Kommission hat am 2. Juli 2008 eine ehrgeizige Agenda verabschiedet, die dafür sorgen soll, dass die Politik der Europäischen Union wirksam auf die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen der heutigen Zeit reagieren kann.
Die Europäische Kommission hat am 2. Juli 2008 eine ehrgeizige Agenda verabschiedet, die dafür sorgen soll, dass die Politik der Europäischen Union wirksam auf die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen der heutigen Zeit reagieren kann.
Der technologische Wandel, die Globalisierung und die Alterung der Bevölkerung verändern die Gesellschaften Europas. Die EU-Politik muss mit diesem Wandel Schritt halten, und sie muss die Menschen bei der Anpassung an die neuen Rahmenbedingungen unterstützen. Die erneuerte Sozialagenda zielt darauf ab, mehr Chancen für die Menschen in der EU zu schaffen, den Zugang zu hochwertigen Dienstleistungen zu verbessern und Solidarität mit denjenigen zu üben, für die der Wandel negative Folgen hat.
Die EU hat im sozialen Bereich nur begrenzte Befugnisse und Zuständigkeiten. Indem sie jedoch mit den Mitgliedstaaten und den Stakeholdern zusammenarbeitet, kann sie wirklich etwas für die Bürger bewegen. In den letzten 50 Jahren hat die EU erfolgreich zu Wachstum und Beschäftigung, zur Gleichstellung der Geschlechter und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen beigetragen. Zudem hat sie die Bekämpfung von Diskriminierungen und Armut sowie die Beseitigung von Ungleichheiten zwischen Regionen unterstützt.
Die erneuerte Sozialagenda baut auf diesen Errungenschaften auf und führt verschiedene politische Strategien der EU zusammen, um Fortschritte in den folgenden sieben prioritären Bereichen zu erzielen:
Die Kommission schlägt vor, eine Mischung unterschiedlicher politischer Instrumente anzuwenden, um die in der erneuerten Sozialagenda genannten Ziele zu erreichen:
Die Verfahren und die Zeitpläne für die Initiativen, die Teil der erneuerten Sozialagenda sind, werden in den beigefügten Dokumenten erläutert.