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EU-Mitteln für frühere Dell-Mitarbeiter in Irland

19/09/2009 EU-Mitteln für frühere Dell-Mitarbeiter in Irland

Präsident José Manuel Barroso gab am 19. September 2009 bekannt, dass die Europäische Kommission einem Antrag Irlands auf Hilfe aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) stattgegeben hat.

Die Finanzhilfe in Höhe von 14,8 Mio. EUR soll 2400 entlassene Arbeitnehmer in der Computerindustrie bei der Suche nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten unterstützen. Der Antrag einer der ersten nach der neuen Krisenregelung des EGF wird nun dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Zustimmung vorgelegt.

Der Antrag Irlands betrifft insgesamt 2840 Entlassungen, davon 2000 bei Dell Computers und 840 in acht Zulieferbetrieben. Das Werk in Limerick hatte den Schwerpunkt auf Desktop PCs gelegt, deren Absatz im ersten Quartal 2009 um 23 % zurückging, nachdem Betriebe ihre Investitionspläne verschoben hatten. Die Entlassungen waren eine Folge dieses Nachfrageeinbruchs und der Entscheidung des Unternehmens, die Produktion mobiler PCs (Laptops, Notebooks und Netbooks) von Limerick nach Asien, hauptsächlich nach China, zu verlagern, wo die Produktions- und Arbeitskosten niedriger liegen.

Dell steht für 1,7 % der gesamten Beschäftigung im mittleren Westen Irlands, einer Region, in der die Arbeitslosigkeit bereits vor den Entlassungen bei Dell über dem Landesdurchschnitt lag. Die geschätzten Gesamtkosten des Pakets belaufen sich auf fast 23 Mio. EUR, von denen 14,8 Mio. EUR aus dem EGF finanziert werden sollen. Das Paket wird 2400 entlassene Arbeitnehmer unterstützen durch Berufsberatung, Hilfe bei der Existenzgründung, Ausbildung und Umschulung, Praktika sowie Zuschüsse und Stipendien zur Weiterbildung.

 

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