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Quartalsbericht über Beschäftigungssituation und soziale Lage: Aufschwung kommt bei vielen Menschen nicht an

30/06/2014 Quartalsbericht über Beschäftigungssituation und soziale Lage: Aufschwung kommt bei vielen Menschen nicht an

Der Arbeitsmarkt in der EU erholt sich schrittweise, und zum ersten Mal seit 2011 steigen BIP, Beschäftigungszahlen und Haushaltseinkommen. Jedoch nimmt die Langzeitarbeitslosigkeit weiter zu und die Lage der Haushalte mit niedrigem Einkommen hat sich nicht verbessert.

Dies sind einige der wesentlichen Ergebnisse des jüngsten Quartalsberichts der Europäischen Kommission über die Beschäftigungssituation und die soziale Lage.

In dem Bericht werden auch anhaltende Herausforderungen hinsichtlich Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung von Frauen sowie aktuelle Entwicklungen in Sachen Arbeitnehmermobilität beleuchtet; unter anderem bestätigen sich die höheren Beschäftigungsquoten mobiler Arbeitskräfte und ihre zunehmend höheren Qualifikationen.

Zu den jüngsten positiven Anzeichen, die im Quartalsbericht hervorgehoben werden, gehören die Schaffung von Arbeitsplätzen im privaten Sektor (vor allem im Dienstleistungsbereich) und der stetige, wenn auch moderate, Rückgang der Arbeitslosigkeit. Jedoch liegen die aktuellen Beschäftigungszahlen (rund 224 Mio. Beschäftigte) immer noch unter dem Vorkrisenniveau (etwa 230 Mio. Beschäftigte Mitte 2008), und auch die Arbeitslosenzahlen bewegen sich weiterhin in der Nähe historischer Höchststände (10,4 % im April 2014, nach einem Höchststand von 10,9 % in der ersten Jahreshälfte 2013).

Die Arbeitslosenzahlen der Mitgliedstaaten unterscheiden sich zum Teil sehr stark voneinander, und auch die Arbeitsplatzqualität gibt nach wie vor Anlass zu Bedenken, da der Anstieg der Beschäftigung vor allem auf Zeit- und Teilzeitarbeit zurückzuführen ist. Besonders besorgniserregend ist, dass die Langzeitarbeitslosigkeit in den Ländern mit den höchsten Arbeitslosenquoten weiterhin zunimmt.

Die Arbeitslosenzahlen der Mitgliedstaaten unterscheiden sich zum Teil sehr stark voneinander, und auch die Arbeitsplatzqualität gibt nach wie vor Anlass zu Bedenken, da der Anstieg der Beschäftigung vor allem auf Zeit- und Teilzeitarbeit zurückzuführen ist. Besonders besorgniserregend ist, dass die Langzeitarbeitslosigkeit in den Ländern mit den höchsten Arbeitslosenquoten weiterhin zunimmt.

Für junge Menschen unter 25 Jahren bleibt die Lage am Arbeitsmarkt sehr schwierig: Im April 2014 betrug die Arbeitslosenquote in dieser Altersgruppe 22,5 %. Vom Beschäftigungswachstum konnten bisher in erster Linie ältere Arbeitnehmer (55-64 Jahre) profitieren. Junge Menschen sind auch am stärksten von Unterbeschäftigung betroffen und fühlen sich bei der Arbeitssuche entmutigt.

Um den Übergang von der Schule in das Berufsleben zu unterstützen, hat die Kommission länderspezifische Empfehlungen zur Verbesserung der öffentlichen Arbeitsverwaltungen, zur allgemeinen und beruflichen Bildung, zur Förderung der Lehrlingsausbildung und zur raschen Umsetzung der Jugendgarantie an die Mitgliedstaaten gerichtet.

Angefangen mit der aktuellen Ausgabe des Quarterly wird ein Werkzeug bereitgestellt, um den Zugriff auf regelmäßig aktualisierte Daten, Grafiken und Tabellen zu erleichtern. Zugänglich sind sie direkt aus dem Dokument selbst, oder zum Herunterladen aus dem Internet. Das Material wird regelmäßig aktualisiert, sobald neue Daten freigegeben werden.

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