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Kommission schlägt Bereitstellung von 3,6 Mio. EUR aus dem Globalisierungsfonds für 1000 entlassene Beschäftigte der rumänischen Stahlindustrie vor

07/05/2014 Kommission schlägt Bereitstellung von 3,6 Mio. EUR aus dem Globalisierungsfonds für 1000 entlassene Beschäftigte der rumänischen Stahlindustrie vor

Die Kommission hat vorgeschlagen, 3,6 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) bereitzustellen, damit Rumänien 1000 ehemaligen Beschäftigten des Stahlproduzenten SC Mechel Campia Turzii SA und seines nachgeschalteten Herstellers SC Mechel Reparatii Targoviste SRL helfen kann, neue Arbeitsplätze zu finden.

Die durch den EGF kofinanzierten Maßnahmen sollen 1000 Arbeitskräften helfen, die größten Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche zu meistern; das Angebot für die Betroffenen umfasst eine Berufsberatung und Kompetenzbewertung, Schulungen, Unterstützung bei einer Unternehmensgründung sowie verschiedene Beihilfen.

Eine der zentralen Maßnahmen wird darin bestehen, 250 Arbeitskräften bei der Gründung einer Genossenschaft zu unterstützen, die Sportausrüstungen herstellen wird.

Die Kosten für das Maßnahmenpaket werden mit insgesamt 7,14 Mio. EUR veranschlagt, wovon der EGF die Hälfte bereitstellen würde.

Nachdem über 1500 Arbeitskräfte der Unternehmen Mechel Campia Turzii und Mechel Reparatii Targoviste in der Gegend um Cluj in Rumänien entlassen wurden, hat Rumänien Unterstützung aus dem EGF beantragt. Die Entlassungen waren eine Folge der verschärften Konkurrenz durch Stahlhersteller aus Ländern außerhalb der EU.

Der Vorschlag muss jetzt noch von Europäischem Parlament und EU-Ministerrat gebilligt werden.

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