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Sozial Agenda – auch Beschäftigung und Sozialpolitik benötigen Innovation

30/10/2013
Sozial Agenda – auch Beschäftigung und Sozialpolitik benötigen Innovation © Imageglobe

Innovation kann dazu beitragen, integratives Wachstum zu fördern, Armut zu bekämpfen, einen nahtlosen Übergang zu einer grünen Wirtschaft sicherzustellen und die Jugendgarantie umzusetzen. Dies sind die wesentlichen Aussagen der November-Ausgabe der Sozial Agenda.

Die Sozial Agenda 35 enthält ein Thema Spezial zum neuen Förderprogramm für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI) 2014-2020, das Innovation und soziale Unternehmen unterstützen und über den neuen Europäischen Sozialfonds (ESF) 2014-2020 den Weg für eine umfassende Erprobung freimachen soll.

Zahlen in der Sozial Agenda 35:

  • Über 6 000 Unternehmer haben über das Progress-Mikrofinanzierungsinstrument bereits Darlehen mit einem Volumen von nahezu 50 Millionen € in Anspruch genommen. Fast 80 % der geförderten Unternehmen sind Neugründungen, die seit höchstens drei Jahren bestehen.
  • Zwischen 100 und 150 Beamte der lokalen und regionalen Ebene können beim dritten Jahreskongress der Europäischen Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung, der am 26./27. November in Brüssel stattfindet, ihre eigene Initiative registrieren.
  • 2012 verständigten sich vier der insgesamt 41 EU-Ausschüsse für den sektoralen sozialen Dialog auf verbindliche Vereinbarungen. Diese betreffen die Arbeitszeit in der Binnenschifffahrt, den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Friseurgewerbe, die Arbeit im Fischereisektor sowie Standardspielerverträge im Profifußball.
  • 44 % aller Arbeitnehmer in den mittel- und osteuropäischen Mitgliedstaaten werden durch ausgehandelte Abkommen erfasst – gegenüber 70 % der Arbeitnehmer in den anderen EU-Ländern.
  • Die Roma stellen einen erheblichen Anteil an der Bevölkerung in Bulgarien (rund 10 %), der Slowakei (9 %), Rumänien (8 %), Ungarn (7 %), Griechenland sowie in der Tschechischen Republik und Spanien (jeweils 1,5-2,5 %).
  • In Bulgarien und Rumänien ist einer von fünf Berufseinsteigern ein Angehöriger der Roma.
  • Die umfassende Integration der Roma in den Arbeitsmarkt könnte einigen Ländern einen jährlichen wirtschaftlichen Nutzen von rund 0,5 Milliarden € bringen.
  • Das EaSI-Programm 2014-2020 wird die Fördermittel für Innovation von 2-4 Millionen € unter PROGRESS 2007-2013 auf 10-14 Millionen € aufstocken.
  • Mit einem Gesamthaushalt von 919,5 Millionen € beim heutigen Preisstand (inflationsbereinigt) wird EaSI seine Mittel folgendermaßen verteilen: 61 % gehen an PROGRESS, 18 % an EURES und 21 % an die Komponente Mikrofinanzierungen/soziales Unternehmertum.
  • In den letzten drei Jahren ist die Zahl der in Europa von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenen Menschen um  4 Millionen gestiegen.

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