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Quartalsbericht über soziale Lage und Beschäftigungssituation in der EU – Juni 2013

25/06/2013
Quartalsbericht über soziale Lage und Beschäftigungssituation in der EU – Juni 2013 © Christopher Futcher, under license of Getty Images

Die Probleme in den Bereichen Arbeitsmarkt und Soziales haben sich in den letzten Monaten verschärft. Denn nach wie vor ist die Arbeitslosigkeit in der EU höher denn je, und die Beschäftigungszahlen sind die niedrigsten seit Ausbruch der Krise. Zu diesem Schluss kommt die Juni-Ausgabe des Quartalsberichts über soziale Lage und Beschäftigungssituation in der EU. Für viele Haushalte und insbesondere junge Menschen bleibt die Lage angespannt.

Der Quartalsbericht über soziale Lage und Beschäftigungssituation in der EU präsentiert einen Überblick über die Entwicklungen auf den europäischen Arbeitsmärkten und skizziert die soziale Lage in der EU anhand aktueller Daten.

In der EU war die Lage in den Bereichen Beschäftigung und Soziales auch im ersten Quartal 2013 kritisch. So sinkt die Beschäftigung allgemein, und die Arbeitslosigkeit steigt weiter. Besonders spürbar sind die Entwicklungen in den südlichen Euroländern, derweil die Haushalte finanziell weiterhin unter Druck stehen.

Für junge Leute bleibt die Lage dramatisch, nahezu ein Viertel aller wirtschaftlich aktiven jungen Menschen in der EU sind ohne Arbeit. Noch immer besteht zwischen den einzelnen Ländern ein erhebliches Gefälle. Dass die Jugendarbeitslosigkeit in bestimmten Ländern deutlich zurückgeht, ist zum Teil auf unterschiedliche Arbeitsmarktstrukturen und insbesondere auf die Rolle von Zeitverträgen zurückzuführen.

Was die Divergenz in der EU angeht, ist die Zahl der Menschen, die in ein anderes Land umziehen möchten, inzwischen deutlich gestiegen. Schließlich unterstreicht der Bericht die Bedeutung hochwertiger Kinderbetreuung, wenn es um die frühzeitige Bekämpfung von Ungleichheiten geht. Ebenso werden die Ergebnisse der ersten Runde der Erhebung zur finanziellen Situation und zum Konsum der Haushalte (HFCS) der Europäischen Zentralbank erörtert.

Den Schlusspunkt der Ausgabe bilden die jüngsten Entwicklungen im Finanz- und Versicherungssektor sowie in Slowenien und Kroatien.

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