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Peer Review in Spanien: Galizien: IKT im Dienste von Sozialmaßnahmen – Freiwilligenarbeit für mehr Digitalkompetenz

05/04/2014
Peer Review in Spanien: Galizien: IKT im Dienste von Sozialmaßnahmen – Freiwilligenarbeit für mehr Digitalkompetenz © jesussanz, Fotolia

Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) gehört heute zum Alltag – doch nicht für alle Menschen. Die Peer Review zum Programm Freiwilligenarbeit für Digitalkompetenz („VoIDIX“) im spanischen Galicien ging Möglichkeiten nach, soziale Ausgrenzung beim Zugang zur digitalen Welt zu vermeiden.

Gastgeberland: Spanien

Datum: 25. März 2014

Peer-Länder: Belgien - Polen - Portugal - Rumänien - Schweden - Tschechische Republik - Vereinigtes Königreich

Das galizische Ministerium für Beschäftigung und Wohlfahrt veranstaltete am 25. März 2014 in Santiago de Compostela eine Peer Review zum Programm Freiwilligenarbeit für Digitalkompetenz („VoIDIX“). Das Programm stützt sich auf verschiedene Formen von ehrenamtlicher Arbeit, um digitaler und sozialer Ausgrenzung zu begegnen, und ist Teil einer umfassenden Bemühung, eine Informationsgesellschaft für alle aufzubauen.

Die Peer Review förderte folgende Schlüsselpunkte zu Tage:

  • Politikmaßnahmen zugunsten der digitalen Integration stehen in direktem Zusammenhang mit sozialer Eingliederung. Insofern sind sie von Belang für die Zielsetzungen der Strategie Europa 2020 und die im Sozialinvestitionspaket (SIP) angepeilten Vorgaben. 
  • Ungleichheiten in Bezug auf die IKT-Kompetenz sind im vergangenen Jahrzehnt kaum zurückgegangen.
  • Digital ausgegrenzte Menschen sind häufig mit Mehrfachbenachteiligungen konfrontiert – u. a. Bildungsschwächen und Arbeitslosigkeit. Diese Benachteiligungen müssen simultan angegangen werden.
  • „Patentrezepte“ sind nicht zielführend, weshalb andere Lösungen gefördert werden müssen.
  • Solide Methoden und eine adäquate Datenerfassung können zuverlässigere Bewertungen der sozialen Wirkung von Programmen zur digitalen Integration begünstigen.
  • Es sollte grundsätzlich beurteilt werden, inwieweit Programme den gewünschten Ergebnissen näherkommen, und es muss ein Austausch über wertvolle Erkenntnisse stattfinden, nicht zuletzt um Fehlschläge aufzuzeigen.

Peer Review Manager

Frau Ulrike Hiebl (ÖSB Consulting GmbH)

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