Navigationsleiste

Schlagzeilen rss

Kommission schlägt Bereitstellung von 3,9 Mio. EUR aus dem Globalisierungsfonds für ehemalige Beschäftigte der Tabakindustrie in Österreich vor

07/03/2013 Zigaretten

Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, Österreich einen Finanzbeitrag in Höhe von 3,9 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zu gewähren, damit 270 Arbeitskräfte, die bei der Austria Tabak GmbH und bei 14 Zulieferern und nachgeschalteten Herstellern entlassen wurden, Hilfe beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erhalten.

Der Vorschlag wird jetzt dem Europäischen Parlament und dem EU‑Ministerrat zur Genehmigung vorgelegt.

Österreich hat einen Finanzbeitrag aus dem EGF für 320 ehemalige Beschäftigte des Unternehmens Austria Tabak GmbH, einem Hersteller von Zigaretten‑ und Tabakerzeugnissen, sowie von 14 Zulieferern und nachgeschalteten Herstellern beantragt. Voraussichtlich profitieren 270 der betroffenen Personen von den Maßnahmen, die durch den EGF kofinanziert werden.

Das Paket zur Unterstützung der entlassenen Arbeitskräfte umfasst unter anderem folgende Einzelmaßnahmen: Berufsorientierung, Hilfe bei der Arbeitsuche, individuelle Betreuung, verschiedene Arten von Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen (zum Beispiel berufsbildende Maßnahmen an berufsbildenden höheren Schulen), Lehrgänge/Praktika in Unternehmen, praktische Schulungen am Arbeitsplatz, intensive Unterstützung von Arbeitskräften über 50 Jahren sowie ausbildungsbedingte Zuschussleistungen/Stipendien und Schulungsarbeitslosengeld während Schulungsmaßnahmen und Maßnahmen zur aktiven Arbeitsuche.

Die Kosten für das Maßnahmenpaket werden mit insgesamt etwa 6 Mio. EUR veranschlagt, wovon der EGF 3,9 Mio. EUR bereitstellt.

    Weiterempfehlen

  • Twitter Facebook Auf Google+ teilen