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Jahreswachstumsbericht 2013 zeigt Wege zu einer nachhaltigen Erholung auf

28/11/2012 Jahreswachstumsbericht 2013 zeigt Wege zu einer nachhaltigen Erholung auf

Die Europäische Kommission hat heute den Jahreswachstumsbericht 2013 angenommen. Darin werden fünf prioritäre Ziele beschrieben, die die Mitgliedstaaten durch die Krise zurück auf den Wachstumspfad führen sollen.

Der Jahreswachstumsbericht läutet den neuen Zyklus des Europäischen Semesters ein. Mit der wirtschaftspolitischen Koordinierung soll sichergestellt werden, dass die Mitgliedstaaten ihre Haushalts- und Wirtschaftsprogramme mit dem Stabilitäts- und Wachstumspakt und der Strategie Europa 2020 abstimmen.

Die wichtigste Botschaft des diesjährigen Jahreswachstumsberichts lautet, dass trotz erster Erfolge der EU-Politik, d. h. trotz sinkender Haushaltsdefizite, nachlassender Spannungen auf den Finanzmärkten und erster Anzeichen für eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in einigen Mitgliedstaaten, die Reformen weitergehen müssen, um nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen. Dies ist der Grund, weshalb die Kommission die im letzten Jahreswachstumsbericht aufgezeigten fünf Prioritäten weiterhin für relevant hält. Diese Prioritäten lauten:

  • Inangriffnahme einer differenzierten, wachstumsfreundlichen Haushaltskonsolidierung,
  • Wiederherstellung einer normalen Kreditvergabe an die Wirtschaft,
  • Förderung von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit für heute und morgen,
  • Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Bewältigung der sozialen Folgen der Krise,
  • Modernisierung der öffentlichen Verwaltungen.

Jede dieser Prioritäten hat die Erzeugung von Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zum Ziel, jedoch unter dem Aspekt sozialer Fairness. Die gezielte Forschungsförderung im öffentlichen und privaten Sektor, bessere allgemeine und berufliche Bildungssysteme, die das allgemeine Qualifikationsniveau anheben, und einfachere Rechtsvorschriften zur Erleichterung von Unternehmensgründungen – alle diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit und damit auch das Wachstum zu steigern.

Der Binnenmarkt und der Ausbau der netzgebundenen Industrien (Verkehrs-, Energie- und Internetinfrastruktur) bieten Unternehmen ebenfalls viele Möglichkeiten, sich zu entfalten, und Verbrauchern die Chance auf bessere Dienstleistungen und Produkte.

Dem Jahreswachstumsbericht ist der Entwurf des Gemeinsamen Beschäftigungsberichts beigefügt, der die Beschäftigungssituation und die soziale Lage in Europa analysiert.

Mehr Informationen über den Jahreswachstumsbericht 2013

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