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Kommission fordert Griechenland auf, die Diskriminierung von Lehrkräften, die in anderen Mitgliedstaaten gearbeitet haben, zu beenden

21/06/2012 Klassenzimmer

Die Europäische Kommission hat Griechenland aufgefordert, seinen Verpflichtungen aus dem EU-Recht nachzukommen und Berufserfahrung und Dienstalter, die Lehrkräfte in anderen Mitgliedstaaten erworben haben, ohne zeitliche Beschränkung anzuerkennen.

Derzeit wird einschlägige Berufserfahrung, die Wanderarbeitnehmer in anderen Mitgliedstaaten vor deren Beitritt zur EU erworben haben, von den griechischen Behörden bei der Festlegung der Arbeitsbedingungen (insbesondere des Gehalts) für Hilfslehrkräfte und Lehrkräfte ohne Planstelle an griechischen öffentlichen Schulen nicht berücksichtigt.

Diese Praxis verletzt den EU-rechtlichen Grundsatz der Arbeitnehmerfreizügigkeit.

Aufgrund dieser diskriminierenden Behandlung können Lehrkräfte aus anderen Mitgliedstaaten ihr Recht, in Griechenland zu arbeiten, möglicherweise nicht zu den gleichen Bedingungen ausüben wie griechische Lehrkräfte.

Die Aufforderung der Kommission ergeht in Form einer „mit Gründen versehenen Stellungnahme“ im Rahmen der EU-Vertragsverletzungsverfahren. Griechenland hat nun zwei Monate Zeit, die Kommission über die Maßnahmen zu informieren, die es ergriffen hat, um sein Recht mit dem EU-Recht in Einklang zu bringen. Andernfalls kann die Kommission beim Gerichtshof der Europäischen Union Klage gegen Griechenland einreichen.

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