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Kommission schlägt die Bereitstellung von 1,3 Mio. EUR aus dem Globalisierungsfonds für spanische Arbeitskräfte in Aragón vor

18/06/2012 Baustelle

Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, Spanien mit 1,3 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zu unterstützen, um so 320 entlassenen Arbeitskräften im Baugewerbe die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Der Vorschlag muss jetzt vom Europäischen Parlament und vom EU-Ministerrat gebilligt werden.

Spanien hat Unterstützung aus dem EGF beantragt, weil 377 kleine und mittlere Unternehmen der Baubranche in der Region Aragón, wo viele Arbeitsplätze von dieser Branche abhängen, 836 Arbeitskräfte entlassen mussten. Von den insgesamt 836 entlassenen Arbeitskräften sollen 320, die es bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz besonders schwer haben, aus dem EGF unterstützt werden.

Das Paket soll den Arbeitskräften helfen, indem ihnen berufsbildende Maßnahmen, Einzelberatung, eine Bewertung ihrer Qualifikationen und Coaching angeboten werden; hinzu kommen Kurse zur Förderung des Unternehmertums sowie laufende Beratung und regelmäßiges Mentoring für Unternehmer, Beihilfen für die Arbeitssuche und Outplacement-Anreize sowie weitere notwendige Beihilfen zum Lebensunterhalt.

Die geschätzten Gesamtkosten für das Maßnahmenpaket belaufen sich auf etwa 2 Mio. EUR, von denen 1,3 Mio. EUR aus dem EGF bereitgestellt werden sollen.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission 1,6 Mio. EUR aus dem Europäischen Globalisierungsfonds an Spanien ausgezahlt, um so 1 138 ehemaligen Bauarbeitern zu einer neuen Arbeitsstelle zu verhelfen. Diese Zahlung ist am 19. April 2012 vom Europäischen Parlament und vom EU-Ministerrat gebilligt worden. Die Kommission hatte den entsprechenden Vorschlag am 15. Februar 2012 vorgelegt.

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