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21% der Teilzeitbeschäftigten in der EU würden gerne mehr Stunden arbeiten

10/11/2011 21% der Teilzeitbeschäftigten in der EU würden gerne mehr Stunden arbeiten

In der EU27 waren im Jahr 2010 41,3 Millionen Personen teilzeitbeschäftigt; drei Viertel von ihnen waren Frauen.

Von allen Teilzeitbeschäftigten würden 8,5 Millionen bzw. 21% gerne mehr Stunden arbeiten und waren dafür auch verfügbar1. Sie können somit als unterbeschäftigt eingestuft werden. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten, die unterbeschäftigt sind, war für Männer (27%) höher als für Frauen (19%).

Die höchsten Anteile von teilzeitbeschäftigten Personen, die den Wunsch haben mehr Stunden zu arbeiten und dafür auch verfügbar sind, fanden sich in Lettland (65%), Griechenland (49%), Spanien (46%), Bulgarien (39%) und der Slowakei (38%). Dies sind Mitgliedstaaten, in denen der Prozentsatz teilzeitbeschäftigter Personen relativ gering ist.

Auf der anderen Seite wurde der niedrigste Anteil in den Niederlanden (3%) verzeichnet, wo Teilzeitarbeit am meisten verbreitet ist, gefolgt von Belgien (4%), der Tschechischen Republik und Luxemburg (je 10%).

Unter den Nichterwerbspersonen (Personen, die weder erwerbstätig noch arbeitslos sind) in der EU27 gab es im Jahr 2010 8,2 Millionen Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren, die für eine Arbeit verfügbar waren, jedoch keine Arbeit suchten, und 2,4 Millionen, die Arbeit suchten, jedoch dem Arbeitsmarkt nicht kurzfristig zur Verfügung stehen.

Obwohl beide Gruppen als Nichterwerbspersonen gelten, haben sie eine gewisse Bindung an den Arbeitsmarkt. Zusammengenommen bilden diese zwei Gruppen eine stille Reserve von 10,6 Millionen Personen. Gemessen an der derzeitigen Erwerbsbevölkerung entsprach das in der EU27 einem zusätzlichen Potential von 4,5%. Zwischen den Mitgliedstaaten variiert dieser Prozentsatz und reichte von 1,4% in der Tschechischen Republik bis 11,6% in Italien.

Diese Informationen stammen aus zwei Berichten, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, auf Grundlage der Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebung aus dem Jahr 2010 veröffentlicht werden.

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