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EU-Globalisierungsfonds: Unterstützung für entlassene Arbeitskräfte im Jahr 2010 mit über 83 Mio. EUR auf das Dreifache angestiegen

22/08/2011 Ein Mann reicht einem anderen Gartengeräte

Laut eines von der Europäischen Kommission angenommenen Berichts wurden im vergangenen Jahr nahezu 23 700 Arbeitskräfte, die infolge der Wirtschaftskrise und weitreichender Strukturveränderungen im Welthandelsgefüge entlassen worden waren, durch den Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) unterstützt, mehr als doppelt so viele wie 2009.

Mit den 83,5 Mio. EUR, die neun Mitgliedstaaten (Dänemark, Deutschland, Irland, Litauen, Niederlande, Polen, Portugal, Slowenien und Spanien) aus dem EU-Globalisierungsfonds gewährt wurden, soll den nationalen Behörden dabei geholfen werden, entlassene Arbeitskräfte wieder in Arbeit zu bringen.

Der EGF kofinanzierte die Maßnahmen zu 65 %, die verbleibenden 35 % wurden aus nationalen Quellen bereitgestellt. Im Einzelnen wurden den Arbeitsuchenden u. a. folgende Maßnahmen angeboten: intensive, maßgeschneiderte Unterstützung bei der Arbeitsuche, diverse berufliche Schulungen, Maßnahmen zur Weiterqualifizierung und Umschulung, befristete finanzielle Anreize/Beihilfen für die Dauer der aktiven Maßnahmen sowie andere Arten von Maßnahmen wie Unterstützung bei der Unternehmensgründung und öffentliche Beschäftigungsprogramme.

Im Vergleich zu 2009 wurden im Jahr 2010 dreimal so viele Dossiers genehmigt; bei der EGF-Kofinanzierung war ein Anstieg von 60 % zu verzeichnen.

Hintergrund

Im Jahr 2010 gingen bei der Kommission insgesamt 31 EGF-Beihilfeanträge ein, einer mehr als im Vorjahr. Sie wurden von 12 Mitgliedstaaten für einen Gesamtbetrag von 169 994 542 EUR zugunsten von 31 995 entlassenen Arbeitskräften in 16 Branchen eingereicht. Drei Mitgliedstaaten – die Tschechische Republik, Polen und Slowenien – stellten 2010 erstmals einen Antrag.

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