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Monatlicher Arbeitsmarkt-Leitfaden - Juli 2011

15/07/2011 Ein junges Mädchen schaut auf Stellenanzeigen am Schaufenster

Dem jüngsten monatlichen Leitfaden der EU-Kommission zufolge lag die durchschnittliche EU-Arbeitslosenquote bei 9,3%, auf dem gleichen Niveau wie im April, aber 0,4 Prozentpunkte weniger als im Mai 2010.

Die Stagnation im Mai folgte einer sechsmonatigen Zeitspanne von aufeinander folgenden Rückgängen. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 904 000 weniger Arbeitslose in der EU. In absoluten Zahlen sind nur noch 5 000 weniger Arbeitslose im Mai 2011 im Vergleich zum Vormonat zu verzeichnen, während ein Anstieg der absoluten Zahl in elf Mitgliedstaaten festgestellt wurde.

Die Arbeitsmarktlage für junge Menschen in der EU, obwohl sich diese insgesamt eher zu verbessern scheint, bleibt kritisch, und in elf Mitgliedstaaten steigt die Jugendarbeitslosigkeit weiterhin an. Die Jugend-Arbeitslosenquote auf EU-Ebene, die seit November 2010 nicht gestiegen war, lag im Mai 2010 bei 20,4%, 0,8 Prozentpunkte weniger.

Die Einstellungsaktivität der Firmen bleibt solide, während die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in der Zeitarbeitsbranche kurz vor dem Niveau der Vorkrisen steht. Auf der anderen Seite haben die Restrukturierungsmaßnahmen im Juni eine deutlich negative Auswirkung auf die Arbeitsplätze gezeigt.

Im gegenwärtigen wirtschaftlichen Kontext bleiben die Erwartungen hinsichtlich Beschäftigung und Arbeitslosigkeit weitestgehend stabil, sind jedoch je nach EU-Land und Wirtschaftszweig durchaus gemischt. Der weitere Ausblick ist immer noch von anhaltend hoher Arbeitslosigkeit geprägt.

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