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Die Europäische Kommission bewilligte einen Antrag Belgiens auf Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF).
Mit den von den belgischen Behörden beantragten 9 593 931 EUR sollen 2834 Arbeitskräfte, die bei General Motors Belgium und vier seiner Zulieferer bzw. nachgeschalteten Hersteller entlassen wurden, bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unterstützt werden. Nun wird der Antrag dem Europäischen Parlament und dem Rat (der Haushaltsbehörde der EU) zur Annahme vorgelegt.
Der belgische Antrag betrifft 2834 Arbeitskräfte, die bei General Motors Belgium und vier seiner Zulieferer und nachgeschalteten Hersteller entlassen wurden. Infolge des durch die Wirtschaftskrise bedingten Nachfragerückgangs bei Autos entschloss sich das Management von General Motors, die Hauptproduktionslinie für den Opel Astra an seinem belgischen Standort in Antwerpen zu schließen.
Die finanzielle Unterstützung aus dem EGF richtet sich an alle 2834 Arbeitskräfte und soll ihnen durch Hilfen für Arbeitsuche, Weiterbildung, Umschulung, Outplacement und Unternehmensgründung den Weg zurück ins Arbeitsleben erleichtern. Die geschätzten Gesamtkosten für das Paket belaufen sich auf 14,7 Mio. EUR, wovon die Europäische Union 9,6 Mio. EUR aus dem EGF beisteuern soll.