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Arbeitsbedingungen: Die Mitgliedstaaten sollten das IAO-Übereinkommen über menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte rasch umsetzen

28/01/2014 Arbeitsbedingungen: Die Mitgliedstaaten sollten das IAO-Übereinkommen über menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte rasch umsetzen

Die Europäische Kommission begrüßt die Annahme eines Beschlusses durch den Ministerrat, mit dem die Mitgliedstaaten ermächtigt werden, das Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte (Übereinkommen Nr. 189) zu ratifizieren.

Der Beschluss war von der Kommission im März 2013 vorgeschlagen und vom Europäischen Parlament gebilligt worden.

Bei der Umsetzung des Übereinkommens müssen die ratifizierenden Staaten sicherstellen, dass Hausangestellte

  • hinsichtlich Vergütung und Sozialleistungen, beispielsweise im Falle der Mutterschaft, anderen Arbeitnehmern gleichgestellt sind,
  • über die Bedingungen und Einzelheiten ihrer Beschäftigung informiert werden,
  • vor Diskriminierung geschützt werden,
  • menschenwürdige Wohnverhältnisse angeboten bekommen,
  • leichten Zugang zu Beschwerdemöglichkeiten haben.

Schließlich legt das Übereinkommen auch Vorschiften für die Einstellung von Ausländern fest.

Die EU-Rechtsvorschriften, wie die Richtlinien über Sicherheit und Gesundheitsschutz, Arbeitnehmerrechte, Gleichstellung von Frauen und Männern, Menschenhandel und Asylfragen, behandeln bereits einige der Aspekte, die das IAO-Übereinkommen regelt. Die Bestimmungen des Übereinkommens verfolgen den gleichen Ansatz wie diese Rechtsvorschriften, und beide sind weitgehend kohärent.

In vielen Fragen bieten die EU‑Rechtsvorschriften mehr Schutz als das Übereinkommen. Andererseits ist das Übereinkommen präziser als das EU-Recht, was die Geltung der Vorschriften für Hausangestellte und einige andere Einzelaspekte ihrer Beschäftigung betrifft.


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