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Kommission schlägt Bereitstellung von 6 Mio. EUR aus dem Globalisierungsfonds nach Bäckereischließung in Griechenland vor

25/06/2014
Kommission schlägt Bereitstellung von 6 Mio. EUR aus dem Globalisierungsfonds nach Bäckereischließung in Griechenland vor © Goodluz / Shutterstock

Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, Griechenland 6 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zur Verfügung zu stellen, um 508 ehemalige Angestellte der Industriebäckerei Nutriart, ihrer Zulieferer und nachgeschalteter Hersteller bei der Suche nach neuen Jobs sowie 505 junge Leute, die weder einen Arbeitsplatz haben noch eine schulische oder berufliche Ausbildung absolvieren (sogenannte NEET – „not in education, employment or training“), zu unterstützen.

Es handelt sich dabei um den ersten Antrag nach der neuen EGF-Verordnung, in deren Rahmen die Möglichkeit einer EGF-Förderung für NEET besteht (für höchstens ebenso viele Personen wie entlassene Arbeitskräfte). Der Vorschlag muss nun vom Europäischen Parlament und vom EU-Ministerrat gebilligt werden.

Griechenland hatte um Unterstützung aus dem EGF ersucht, nachdem Nutriart S.A. und AR. ZIGAS & SIA 484 Arbeitskräfte entlassen hatten und 24 Selbständige, deren Tätigkeit direkt von Nutriart abhing, ihre Tätigkeit einstellen mussten. Grund für den Verlust dieser Arbeitsplätze ist die andauernde globale Finanz- und Wirtschaftskrise, die die griechische Wirtschaft stark in Mitleidenschaft gezogen hat.

Mit den vom EGF kofinanzierten Maßnahmen, zu denen Berufsberatung, Fort- und Weiterbildung, gezielte Beratungsangebote für künftige Selbständige, Unterstützung bei Unternehmensgründung und eine Reihe finanzieller Hilfen gehören, soll den entlassenen Arbeitskräften und den NEET bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen geholfen werden.

Die Kosten für das Maßnahmenpaket werden mit insgesamt 10 Mio. EUR veranschlagt, wovon der EGF 6 Mio. EUR bereitstellen würde.


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