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Kommission schlägt Bereitstellung von 840 000 EUR aus dem Globalisierungsfonds für ehemalige Textilarbeiter in Spanien vor

28/01/2014 Kommission schlägt Bereitstellung von 840 000 EUR aus dem Globalisierungsfonds für ehemalige Textilarbeiter in Spanien vor

Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, Spanien einen Finanzbeitrag in Höhe von 840 000 EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zu gewähren, damit 300 ehemalige Beschäftigte der Textilindustrie in der Region Comunidad Valenciana (Spanien) Hilfe beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erhalten.

Der Vorschlag muss nun vom Europäischen Parlament und vom EU-Ministerrat gebilligt werden.

Spanien stellte einen Antrag auf einen Finanzbeitrag aus dem EGF nach der Entlassung von 560 Arbeitskräften in 198 kleinen und mittleren Textilunternehmen in der Region Comunidad Valenciana.

Die Entlassungen waren die Folge des gestiegenen Wettbewerbsdrucks durch Textilhersteller aus Nicht-EU-Ländern, der durch die Wirtschaftskrise noch verstärkt wurde. China beherrscht in zunehmendem Maße den Welthandel mit Textilien, während andere Länder des Fernen Ostens ihre Produktion weiterhin steigern.

Die vom EGF kofinanzierten Maßnahmen sollen 300 Arbeitskräften zugute kommen, für die es besonders schwierig sein wird, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Angeboten werden persönliche Beratung und Orientierung, Kompetenzbewertung und Outplacement, allgemeine Schulung und Umschulung, individuelle Berufsbildung, Förderung und Unterstützung des Unternehmertums, Outplacement-Anreize, Beihilfe während der Arbeitsuche und Beihilfe zu Fahrtkosten.

Die Kosten für das Maßnahmenpaket werden mit insgesamt 1,68 Mio. EUR veranschlagt, wovon der EGF die Hälfte bereitstellen würde.


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