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EU-Kommission will ehemalige Beschäftigte von Saab in Schweden mit 5,4 Mio. EU aus dem Globalisierungsfonds unterstützen

19/10/2012 Fließband in einer Autofabrik

Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, Schweden 5,4 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zu gewähren.

Damit soll die Jobsuche von 1350 Arbeitskräften unterstützt werden, die bei Saab und 16 seiner Zulieferer entlassen worden sind. Der Vorschlag wird jetzt dem Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat zur Genehmigung vorgelegt.

Der schwedische Antrag betrifft 3748 Entlassungen bei der Saab Automobile AB, ihrem Tochterunternehmen Saab Automobile Powertrain AB und 16 Subunternehmen. Es wird davon ausgegangen, dass von diesen entlassenen Arbeitskräfte 1350 an den aus dem EGF kofinanzierten Maßnahmen teilnehmen. Schweden schlägt EGF-Maßnahmen und –Aktionen vor, die über das übliche Angebot der öffentlichen Arbeitsverwaltung hinausgehen, so dass ein „erweitertes Instrumentarium“ für maßgeschneiderte Lösungen bereit steht.

Die EGF-Maßnahmen umfassen unter anderem: Unterstützung bei der Arbeitsuche, Berufsberatung, Anrechnung von Erfahrungen und arbeitsmarktorientierten Schulungen, Praktika und Unterstützung bei der Arbeitsuche, Unterstützung bei Unternehmensneugründungen und Mobilitätsbeihilfen. All diese Maßnahmen werden länger dauern bzw. intensiver gestaltet als dies in der Regel der Fall wäre.

Ein besonderer Schwerpunkt all dieser Maßnahmen ist der Ausbau von „grünen“ Arbeitsplätzen – hier hat Schweden auf internationaler Ebene eine Führungsrolle inne. Für dieses Gebiet wird ein Arbeitskräftebedarf vorausgesagt, der auch dank der EGF-Maßnahmen gedeckt werden könnte.

Die Kosten für das Paket werden mit insgesamt etwa 11 Mio. EUR veranschlagt; davon soll aus dem EGF die Hälfte, also 5,4 Mio. EUR, beigesteuert werden.


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