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Startschuss für das erste der neuen EU-Mikrofinanzierungsprojekte

11/02/2011 Startschuss für das erste der neuen EU-Mikrofinanzierungsprojekte

Im Rahmen der EU-weiten Initiative Progress-Mikrofinanzierung fließen EU-Mittel an die niederländische Mikrofinanzierungseinrichtung Qredits, die wiederum Kredite von insgesamt mehr als 20 Mio. EUR an Kleinunternehmen und Einzelpersonen in den Niederlanden vergeben kann, die ihren Arbeitsplatz verloren haben und ein Unternehmen gründen wollen.

Der Zugang zu Krediten stellt für viele EU-Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Unternehmensgründer oder Unternehmer mit neue Projektideen, ein großes Problem dar. Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission zusammen mit dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) das erste EU-Mikrofinanzierungsprojekt in den Niederlanden eingeläutet. Das EU-Mikrofinanzierungsinstrument ist als Teil der EU-Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum eine der konkreten Maßnahmen auf europäischer Ebene, mit denen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise bewältigt werden sollen.

Auf der Veranstaltung unterzeichneten der geschäftsführende Direktor des Europäischen Investitionsfonds Richard Pelly und der Geschäftsführer von Qredits Elwin Groenevelt eine Bürgschafts- und Darlehensvereinbarung, die – über Qredits – die Vergabe von Darlehen in Höhe von insgesamt 20 Mio. EUR an Kleinstunternehmer in den Niederlanden erleichtern soll. Qredits hofft, durch Darlehen bis 25 000 EUR mehr als 1000 Kleinunternehmen in den Niederlanden unterstützen zu können, von denen viele Kreditnehmer mit höherem Risiko sind, die häufig Schwierigkeiten haben, von herkömmlichen Banken Kredite zu erhalten.

An der Auftaktveranstaltung nahmen der EU-Kommissar László Andor, Prinzessin Máxima der Niederlande und der stellvertretende niederländische Premierminister Maxime Verhagen teil.


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