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Bei nachlassendem Arbeitskräftebedarf erhöhen bessere Qualifikationen die Chance auf einen Arbeitsplatz

21/05/2012 Ein Mann schaut an Stellenanzeigen

Die neueste Ausgabe des Europäischen Monitors für offene Stellen (European Vacancy Monitor) betont, dass gute Qualifikationen bei der Stellensuche nach wie vor von Bedeutung sind.

Die Anzahl der Fachkräfte, die einen Arbeitsplatz gefunden haben, ist im 3. Quartal 2011 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 16 % gestiegen, die Zahl der Arbeitssuchenden, die eine Stelle als Angehörige gesetzgebender Körperschaften, leitende Verwaltungsbedienstete und Führungskräfte in der Privatwirtschaft gefunden haben, ist um 13 % gestiegen.

Seit dem 2. Quartal 2011 gibt es weitere Anzeichen für eine Abschwächung der Nachfrage nach Arbeitskräften. Die Daten von Eurostat belegen, dass in immer mehr Ländern die Zahl der offenen Stellen rückläufig ist.

Bei den offenen Stellen, die bei den öffentlichen Arbeitsvermittlungen gemeldet werden, ergibt sich ein sehr unterschiedliches Bild. 10 EU-Länder stellen eine Zunahme fest, wobei Estland mit einem Plus von 116 % an der Spitze liegt. Bei neun öffentlichen Arbeitsvermittlungen ergibt sich ein negatives Bild. Hier liegen die Niederlande mit einem Rückgang um 37 % am Ende der Skala. Die jüngsten Zahlen zeigen, dass auch die Nachfrage nach Zeitarbeitskräften weiterhin rückläufig ist.

In einem Sonderteil wird dargestellt, wie sich der Arbeitskräftebedarf in Dänemark mit seinem Flexicurity-Modell entwickelt und wie er auf die Krise reagiert hat:

  • Der Rückgang bei den offenen Stellen wirkte sich im Vergleich zum Durchschnitt aus zehn verschiedenen öffentlichen Arbeitsvermittlungen sehr deutlich auf die bei den öffentlichen Arbeitsvermittlungen gemeldeten offenen Stellen aus.
  • Hohe berufliche Mobilität: jeder zehnte Beschäftigte hat einen neuen Arbeitsplatz gefunden, während es in den 27 EU-Ländern im Durchschnitt nur jeder 15. ist.
  • Geringer Anteil der Zeitarbeitskräfte von 8,5 %, verglichen mit einem Durchschnittswert von 13,9 % in den 27 EU-Ländern.

Europäisches Bulletin zur beruflichen Mobilität

Der Aprilausgabe des Europäischen Bulletins zur beruflichen Mobilität (European Job Mobility Bulletin) zufolge sind entsprechend den auf dem EURES-Portal veröffentlichten Stellenangeboten die folgenden Berufsgruppen am meisten gefragt:

  1. Ladenverkäufer und Vorführer,
  2. Finanz- und Verkaufsfachkräfte,
  3. Dienstleistungsberufe im hauswirtschaftlichen Bereich und Gastgewerbe,
  4.  Elektro- und Elektronikmechaniker,
  5. Moderne medizinische Fachberufe

In dem Bulletin werden außerdem gute Einstellungschancen für folgende Berufsgruppen angegeben:

  • Pflege- und verwandte Berufe,
  • Maschinenmechaniker und –schlosser,
  • Architekten, Ingenieure und verwandte Wissenschaftler,
  • Verwaltungsfachkräfte,
  • Informatiker.

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