Navigationsleiste

Schlagzeilen rss

Soziale Auswirkungen von Auswanderung und Landflucht in Mittel- und Osteuropa

20/12/2012 Europakarte

Die Studie “Soziale Auswirkungen von Auswanderung und Landflucht in Mittel- und Osteuropa” ist online.

Diese Studie GVG (Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und –gestaltung e.V.) liefert eine Analyse der sozialen Auswirkungen von internationaler und interner Migration in Mittel- und Osteuropa in den vergangenen zwei Jahrzehnten und bietet eine Wissensgrundlage über die Folgen von Migration für Arbeitsmärkte, die Entwicklung des Humankapitals, für Armut und soziale Ausgrenzung, sowie für den sozialen Zusammenhalt.

Auf der Basis einer Analyse der Migrationstrends und –muster werden Zusammenhänge zu den Entwicklungen in Beschäftigung und Bildung in den Entsendeländern untersucht und dabei ein Fokus auf besondere Herausforderungen gelegt wie die Mobilität von Gesundheitspersonal, die Abwanderung von Fachkräften, die Abstimmung zwischen den Qualifikationen der Migranten und der Nachfrage im Zielland und die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt nach ihrer Rückkehr. Die Situation der Regionen, die im besonderen Maße von Migration betroffen sind, wurde gesondert untersucht.

Darüber hinaus zeigen die Berichte den Umfang und die Nutzung von Transferleistungen auf und analysieren die Effekte auf die Erwerbsbeteiligung zurückgelassener Familienmitglieder sowie auf Armut und Ungleichheit.

Ein gesondertes Kapitel widmet sich der sozialen Sicherheit der Migranten und ihrer Familienmitglieder. Nicht zuletzt werden die Auswirkungen von Migration auf besonders gefährdete Gruppen wie Kinder, Alte, Roma, Binnenvertriebene und zurückkehrende Flüchtlinge diskutiert.

Die Ergebnisse der Studie sind in einem Synthesebericht zusammengefasst und beruhen auf 25 Länderberichten, die von Expertenteams in den betreffenden Ländern von November 2010 bis April 2012 erarbeitet wurden. Die Studie umfasst die 10 Länder Mittel- und Osteuropas, die 2004 und 2007 der EU beigetreten sind, die Erweiterungsländer sowie die Länder der Östlichen Partnerschaft. Griechenland und die Türkei, die in den 60er und 70er Jahren in hohem Maße von Abwanderung und Binnenmigration betroffen waren, wurden in die Studie als Referenzländer eingeschlossen.

Der Synthesebericht richtet ein besonderes Augenmerk auf bestehende Politikmaßnahmen und liefert Politikempfehlungen für politische Entscheidungsträger, die in einem gesonderten Papier zusammengefasst sind.

Um eine bessere Vergleichbarkeit unter Berücksichtigung der geopolitischen Lage, verschiedenartiger rechtlicher Rahmenbedingungen, der politischen Strategien sowie der Finanzinstrumente, die der EU zur Verfügung stehen, zu ermöglichen, wurden die 25 Länder in drei Ländergruppen unterteilt, und zwar in die EU Mitgliedstaaten, die Erweiterungsländer und die Länder der Östlichen Partnerschaft.

Länderberichte, Synthesebericht inkl. Kurzfassungen und Politikempfehlungen


Weitere Nachrichten

    Weiterempfehlen

  • Twitter Facebook Auf Google+ teilen