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Integration der Roma: EU-Kommission fordert Mitgliedstaaten zur Umsetzung nationaler Strategien auf

23/05/2012 Integration der Roma: EU-Kommission fordert Mitgliedstaaten zur Umsetzung nationaler Strategien auf

Die Europäische Kommission hat die EU-Mitgliedstaaten in einem heute verabschiedeten Bericht dazu aufgefordert, ihre nationalen Strategien zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Integration der 10 bis 12 Millionen in Europa lebender Roma umzusetzen.

Die Mitgliedstaaten haben diese Pläne als Antwort auf den EU-Rahmen der Kommission für nationale Strategien zur Integration der Roma erarbeitet, der am 5. April 2011 verabschiedet und kurze Zeit später von den EU-Staatschefs bekräftigt wurde.

In diesem EU-Rahmen werden vier Schlüsselbereiche genannt, in denen es nationaler Anstrengungen für eine bessere Integration der Roma bedarf: Zugang zu Bildung, Beschäftigung, Gesundheitsfürsorge und Wohnraum. Erstmals verpflichteten sich alle Mitgliedstaaten, ein alle vier Bereiche umfassendes Konzept zu entwickeln.

Im heutigen Bericht kommt die Kommission zu dem Ergebnis, dass sich die Mitgliedstaaten um ein Gesamtkonzept für die Integration der Roma bemüht haben. Allerdings wird zugleich hervorgehoben, dass noch sehr viel mehr getan werden muss, was die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln für die Einbeziehung der Roma, die Einführung von Erfolgskontrollen und die Bekämpfung von Diskriminierung und Segregation anbelangt.


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