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Kommission schlägt Bereitstellung von 840 000 EUR aus dem Globalisierungsfonds zur Unterstützung ehemaliger Beschäftigter der Baustoffindustrie in Spanien vor

16/09/2013 Kommission schlägt Bereitstellung von 840 000 EUR aus dem Globalisierungsfonds zur Unterstützung ehemaliger Beschäftigter der Baustoffindustrie in Spanien vor

Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, 840 000 EUR aus dem Europäischen Globalisierungsfonds (EGF) bereitzustellen, um 300 entlassenen Arbeitskräften der Baustoffbranche in der Comunidad Valenciana (Spanien) zu einem neuen Arbeitsplatz zu verhelfen.

Die von den spanischen Behörden beantragte Finanzhilfe soll ehemaligen Arbeitnehmern aus 140 kleinen und mittleren Unternehmen zugutekommen. Der Vorschlag muss nun vom Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat gebilligt werden.

Der Antrag Spaniens betrifft 630 Personen, die von 140 kleinen und mittleren Unternehmen in der Region Comunidad Valenciana entlassen wurden. In diesen Unternehmen wurden Baustoffe, etwa aus Gips und Beton, hergestellt.

Die Entlassungen waren die Folge eines gestiegenen Wettbewerbsdrucks durch Importe von Baustoffen aus Nicht-EU-Ländern, der durch die jüngste Wirtschaftskrise noch weiter verschärft wurde. China beherrscht in zunehmendem Maße den Welthandel mit Baustoffen, während Länder wie Indien ihre Produktion steigern.

Die vom EGF kofinanzierten Maßnahmen sollen 300 Arbeitskräften zugutekommen, für die es besonders schwierig sein wird, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Geboten werden Einzelberatung, Bewertung von Kompetenzen und Outplacement, allgemeine Aus- und Weiterbildung, individuelle Berufsbildung, Förderung unternehmerischer Initiative, Outplacementanreize, Beihilfen für die Arbeitsuche sowie Fahrtkostenbeiträge.

Die Kosten für das Maßnahmenpaket werden mit insgesamt etwa 1,68 Mio. EUR veranschlagt, davon 840 000 EUR aus dem EGF.


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